Igitt! Ungeziefer im Trinkwasser entdeckt

Rostock - Nicht sehr appetitlich: Bei Routinekontrollen wurden im Rostocker Trinkwassernetz Wasserasseln entdeckt. Das berichtet die Ostsee-Zeitung.

Eine Wasserassel in der Vergrößerung.
Eine Wasserassel in der Vergrößerung.  © Charles J. Sharp /Wikimedia Creative-Commons-Lizen

Demnach wurden die winzigen Tierchen im Nordwesten der Stadt nachgewiesen. Die städtische Wohnungsgesellschaft Wiro hatte die Tiere in den Wasserfiltern zweier Wohnhäuser festgestellt. Wie Unternehmenssprecher Carsten Klehn gegenüber TAG24 sagte, gelangten die Tiere aber nicht ins Leitungswasser der betroffenen Gebäude.

Versorger Eurawasser will die Leitungen in den kommenden Tagen nun gründlich spülen lassen und weitere Untersuchungen durchführen. Bislang sollen die zwei Funde von Wasserasseln aber die einzigen in der Stadt sein. Woher die Tiere kommen, ist noch unklar.

Nach Informationen der Ostsee-Zeitung sind weder die Tiere, noch ihr Kot für Menschen gesundheitsschädlich. Allerdings deutet ihr Aufkommen auf Verunreinigungen im Wasser hin. Denn Wasserasseln ernähren sich von organischen Belastungen.

In den 1960er Jahren hatte auch Hamburg mit Wasserasseln zu kämpfen. In der Weltmetropole London tauchen die Tiere ebenfalls immer wieder auf.