Sheriff ist sich sicher: Hier sind Aliens auf der Erde gelandet

Sollte eine Invasion der Aliens wie im Film "Mars Attacks!" stattfinden? Laut Charles Fogus sind definitiv Aliens in Roswell abgestürzt.
Sollte eine Invasion der Aliens wie im Film "Mars Attacks!" stattfinden? Laut Charles Fogus sind definitiv Aliens in Roswell abgestürzt.  © DPA

Roswell - 70 Jahre ist es inzwischen her, dass in Roswell fliegende Untertassen gesichtet wurden und zahlreiche Augenzeugen sicher sind, dass dort Aliens gelandet sind.

Seitdem stürzen sich Jahr für Jahr Verschwörungstheoretiker auf den Mythos von 1947, um endlich aufzudecken, was wirklich damals passiert ist.

Wie "mirror.uk" berichtet, sorgt ein kürzlich aufgetauchtes Interview jetzt für neuen Zündstoff.

Charles Fogus, ein damaliger Hilfssheriff, schilderte 1999 bereits seine Eindrücke, die allerdings bis jetzt nie veröffentlicht wurden.

Er bestätigte die Gerüchte um ein abgestürztes Flugobjekt in Roswell. Soldaten des “Roswell Army Air Fields“ wären vor Ort gewesen und hätten in den Trümmerteilen etwas gefunden.

„Als wir ankamen war der Ort voll von Soldaten, die eine Kreatur schleppten. Ich habe an manchen Beine gesehen. Ihre Füße sahen aus, wie unsere“, so der Sheriff. Die Körper wären bräunlich und etwa 1,50 Meter groß gewesen. Zudem sagte er, dass die "Kreaturen"" so aussahen, als hätten sie zu lange in der Sonne gelegen.

Der Schauplatz des vermeintlichen Alien-Absturzes: Roswell im US-Staat New Mexiko
Der Schauplatz des vermeintlichen Alien-Absturzes: Roswell im US-Staat New Mexiko  © DPA

Sind also wirklich Aliens auf unserem Planeten gelandet? Wohl kaum.

Denn laut Experten gibt es eine ganz einfache Erklärung für die Aussage von Charles Fogus. Demnach soll es sich bei den "braunen Kreaturen" um Crashtest-Dummies gehandelt haben.

Diese kamen bei wissenschaftlichen Höhenexperimenten der Armee zum Einsatz, höchstwahrscheinlich auch 1947 in Roswell.

Augenzeugen vor Ort, die so etwas noch nie gesehen hatten, hielten die Figuren dann für Aliens. Gerüchte verbreiteten sich und so entstand über viele Jahre ein großer Mythos.

Denn tatsächlich soll es wie in mehreren Büchern beschrieben im Juni und Juli 1947 regelmäßig zu Einsätzen mit Ballonzügen in der Stratosphäre gekommen sein. Dort sollten Schallwellen von sowjetischen Atomtests akustisch eingefangen werden.

Da das Projekt streng geheim war, ist es nicht verwunderlich, das am Tag des besagten Alienabsturzes eine Vielzahl an Soldaten am Ort des Geschehens waren.

Letztendlich wird die Welt wohl nie zu 100 Prozent erfahren, was wirklich damals in Roswell im US-Staat New Mexiko geschah. Doch das ist vielleicht auch besser so. Denn wer möchte nicht lieber an eine Entdeckung einer neuen Spezies glauben, als an einen langweiligen Absturz eines Crashtest-Dummies?


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