Nach schrecklicher Bluttat: Rot am See trauert um die sechs Toten

Rot am See - Nach der Familientragödie mit sechs Toten in Rot am See (Baden-Württemberg) findet am Samstag eine Trauerfeier für die Toten statt.

Kerzen und Blumen liegen vor dem Tatort.
Kerzen und Blumen liegen vor dem Tatort.  © Tom Weller/dpa

Wie die Südwestpresse berichtet, wird der Opfer des mutmaßlichen Schützen Adrian S. (26) um 13.30 Uhr im "Forum" gedacht. Die Zeitung zitiert Dekan Siegfried Jahn, demzufolge die Bluttat vom vergangenen Freitag eine Dimension habe, "die nicht vorstellbar ist".

Laut Bericht waren auch die zehn Notfallseelsorger, die in Rot am See im Einsatz waren, einer extremen Belastung ausgesetzt. Nun werde geprüft, ob sie psychologische Nachsorge benötigen.

Wie berichtet, soll der 26-Jährige sechs Familienmitglieder mit einer Schusswaffe getötet haben, darunter Vater (†65) und Mutter (†56). Zwei weitere wurden schwer verletzt. Die Tat hatte deutschlandweit für Entsetzen gesorgt.

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Die Bild-Zeitung spekuliert derweil über mögliche Motive des Täters und fragt, ob Ballerspiele oder ein Erbstreit nach dem Tod der Großmutter ausschlaggebend gewesen sein könnten.

Laut Springer-Blatt habe Adrian S. sich gegenüber den Ermittlern geäußert. Doch zu den Aussagen konnte die Bild nichts in Erfahrung bringen.

Beamte am Freitag in Rot am See.
Beamte am Freitag in Rot am See.  © Marijan Murat/dpa

Titelfoto: Tom Weller/dpa

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