Zwei Führungen reichen nicht: Lok Leipzig verpasst zweiten Saisonsieg in Erfurt

Erfurt - Hochklassiges Viertligaspiel! Rot-Weiß Erfurt und der 1. FC Lokomotive Leipzig haben sich am 2. Spieltag der Regionalliga Nordost mit einem 2:2 (0:1)-Unentschieden getrennt. In der Schlussphase vergaben die Gäste vor 5671 Zuschauern im Steigerwaldstadion gleich mehrfach den Sieg. Stephané Mvibudulus (3. Minute) und Ramariu Hajrulla (66.)

Lok Leipzigs Teammanager Björn Joppe verpasste in Erfurt den zweiten Saisonsieg. (Archivbild)
Lok Leipzigs Teammanager Björn Joppe verpasste in Erfurt den zweiten Saisonsieg. (Archivbild)  © Picture Point/K. Dölitzsch

Am vergangenen Wochenende hatten sich die Thüringer mit einem 0:2 bei Viktoria Berlin geschlagen geben müssen, der FCL hingegen setzte sich im Eröffnungsspiel am Freitag gegen Hertha BSC II mit 2:1 durch.

Schon am 2. Spieltag gab es nun das Aufeinandertreffen zweier Teams, die durchaus die Ambitionen haben, bis zum Schluss mit um den Staffelsieg zu kicken.

Doch für die Erfurter begann die Partie alles andere als nach Maß. Nach einer Ecke der Gäste konnte Stephané Mvibudulu vollkommen unbedrängt in der Mitte zum 1:0 für Lok Leipzig einköpfen (3.). Der Deutsch-Kongolese war in der Rückrunde 2018/19 noch an Rot-Weiß ausgeliehen, kam aufgrund eines Syndesmosebandanrisses aber nur zu fünf Einsätzen.

Lok hatte zwar mehr vom Spiel, doch nach einer halben Stunde war auch Erfurt erfolgreich. Velimir Jovanovic traf, doch Schiedsrichter Henry Müller (Cottbus) gab den Treffer wegen Abseitsstellung nicht - weiter 0:1 (31.).

Aykut Soyak verzog nach Mvibudulu-Vorlage in der 38. Minute, schoss links vorbei. Und vier Minuten später probierte es Erfurts Selim Aydemir aus 25 Metern, traf nur die Querlatte (42.).

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Stephané Mvibudulu traf zur 1:0-Führung für Lok. (Archivbild)
Stephané Mvibudulu traf zur 1:0-Führung für Lok. (Archivbild)  © Picture Point/K. Dölitzsch

Nach dem Seitenwechsel hatte wieder Stephané Mvibudulu die Chance, lief an der Strafraumgrenze entlang und zog ab, Lukas Cichos im Tor konnte parieren (47.).

Die Hausherren konnten an ihre starken Leistungen aus dem Ende der ersten Halbzeit anknüpfen, immer wieder ging es auf Lukas Wenzels Tor zu. Und dann waren sie auch erfolgreich: Danilo Dittrich schoss aus 16 Metern einfach mal drauf und versenkte die Kugel zum 1:1 im Kasten (51.).

Die Rot-Weißen hatten in der Folge auch ein zweites Tor auf dem Fuß, konnten den Ball aber nicht in Loks Kasten unterbringen.

Und so waren es die Probstheidaer, die fast aus dem Nichts wieder eiskalt zuschlagen konnten: Einen Konter konnte der gerade einmal zwei Minuten zuvor eingewechselte Neuzugang Romariu Hajrulla zum 2:1 für Leipzig einschieben (66).

Doch es war noch nicht vorbei. In der 81. Minute setzte sich Aydemir durch, schob den Ball an Wenzel vorbei zum erneuten Ausgleich in den Kasten - 2:2 (81.). Es folgten ein Pfosten- und ein Lattentreffer der Loksche, die nicht zum Erfolg führten.

Für den FCL geht es am Sonntag ab 13.30 Uhr bei Viktoria Berlin wieder um drei Punkte. Zeitgleich tritt Erfurt auswärts bei Energie Cottbus an.

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