RWE-Pressesprecher Mohren verlässt Posten

Wilfried Mohren betreute seit 2010 die Presse beim RWE. Zuletzt geriet er immer stärker in die Kritik.
Wilfried Mohren betreute seit 2010 die Presse beim RWE. Zuletzt geriet er immer stärker in die Kritik.  © DPA

Erfurt - Der Pressesprecher des Rot-Weiß Erfurt, Wilfried Mohren, hat am Dienstag offiziell seinen Platz im Vereinspräsidium geräumt.

Das teilte der nun ehemalige Pressesprecher des Vereins auf der Facebookseite des Traditionsvereins mit. "Ich wünsche dem FC Rot-Weiß Erfurt und jedem Einzelnen von Euch alles Gute und drücke für die Zukunft fest die Daumen, dass wieder Ruhe in den Verein einkehrt und sich sportlich der erhoffte Erfolg einstellt", schrieb Mohren.

Mit diesem Schritt reagierte der Verein auf eine Reihe von Austritten, die für Unruhe im Verein sorgten. Diese begann mit dem geschlossenen Rücktritt des Medienteams, dass den Live-Ticker und RWE-TV organisierten und auch erstellten. Gegen Mohren wurden danach Vorwürfe laut, dass er die Schuld dafür trage. So habe er einzelne Mitarbeiter sogar als "Krebsgeschwüre" und "Feinde des Vereins" bezeichnet.

Die Unruhe begann mit dem geschlossenen Rücktritt des Medienteams, das für den Live-Ticker und das RWE-TV zuständig war. Die ehemaligen Mitarbeiter gaben später Pressesprecher Wilfried Mohren die Schuld und sprachen von einem vergifteten Klima. Mohren hätte einzelne Mitarbeiter als "Krebsgeschwüre" und "Feinde des Vereins" bezeichnet.

Jedoch sagte er trotz seines Rücktritts, dass gegen seine Person eine Hexenjagd veranstaltet worden sei. Am 8. September soll im Steigerwaldstadion ein Austausch zwischen Fans und Verein stattfinden. Dieser sei für 18.30 Uhr im Presseraum anberaumt.

Man wolle damit vor allem im Vorfeld des Derbys zwischen Erfurt und Jena auf solche Spannungen reagieren, so der Verein.


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