Insolvenzverfahren von Rot-Weiß Erfurt dauert länger als erwartet

Erfurt - Eigentlich hatte der FC Rot-Weiß Erfurt damit gerechnet, schon 2019 wieder aus dem im vergangenen Jahr eingeleiteten Insolvenzverfahren aussteigen zu können. Doch daraus wird nichts werden.

Insolvenzverwalter Volker Reinhardt kämpfte seit März 2018 um das Überleben des Vereins.
Insolvenzverwalter Volker Reinhardt kämpfte seit März 2018 um das Überleben des Vereins.  © Marcus Scheidel

Wie Insolvenzverwalter Volker Reinhardt nun der TA sagte, wird man wohl noch bis 2021 brauchen, um alles in geordnete Linien zu bringen.

Das Augenmerk liegt dabei besonders auf der Ausgliederung der Profi-Abteilung. Das soll pünktlich zum 1. Januar 2019 geschehen.

Gelingt die Ausgliederung der Rot-Weiß-Erfurt-Fußball GmbH stehe der Verein auch über das Jahresende hinaus auf sichereren Beinen, denn von mehreren privaten Investoren wurden Absichtserklärungen ausgefüllt, in die Kapitalgesellschaft investieren zu wollen. Das ganze soll in den kommenden Tagen finalisiert werden.

Sportlich läuft es beim Tabellendritten den Regionalliga Nord-Ost gut, neue Spieler werden in der Winterpause nicht gekauft.

Sollten Ersatzspieler einen neuen Verein finden wird man die Lücke wegen der finanziellen Situation des Vereins nicht schließen. Derzeit seit RWE mit 6,8 Millionen Euro verschuldet.

Thomas Brdaric (links) wurde zu Beginn der Saison geholt, um eine starke Mannschaft in der schweren Zeit aufzubauen.
Thomas Brdaric (links) wurde zu Beginn der Saison geholt, um eine starke Mannschaft in der schweren Zeit aufzubauen.  © Matthias Gränzdörfer

Titelfoto: Marcus Scheidel


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