RWE erkämpft sich schmeichelhaften Punkt gegen Lok

Leipzig/Erfurt - Am 7. Spieltag trennten sich Lok Leipzig und Rot-Weiß Erfurt mit einem 1:1 Unentschieden. Morten Rüdiger und Maik Salewski erzielten die Tore.

Mehrere hundert Fans unterstützten ihr Team in Leipzig.
Mehrere hundert Fans unterstützten ihr Team in Leipzig.  © Picture Point/G. Krieg

Die 4600 Zuschauer im Bruno-Plache-Stadion sahen zu Beginn ein ereignisarmes Spiel mit viel Mittelfeldgeplänkel.

Nach etwa zwanzig Minuten ging es dann aber Schlag auf Schlag.

Zunächst stand der Leipziger Matthias Steinborn (22.) frei vor RWE-Keeper Cichos und schoss deutlich über das Tor.

Statt in Führung zu gehen, klingelte es direkt im Gegenzug im Leipziger Kasten. Patrick Wolf verlor in der eigenen Hälfte den Ball an Andis Shala, der quer zu Morten Rüdiger legte (23.) und dieser zur 1:0-Führung für Erfurt vollendete.

Lok zeigte sich jedoch wenig beeindruckt und kam keine zwei Minuten später fast zum Ausgleich. Wieder war es Steinborn (25.), der dieses Mal zu genau zielte und an der Latte scheiterte.

Shala (31.) hätte auf der Gegenseite zum 2:0 erhöhen können, doch eine scharfe Hereingabe konnte er nur schwer verwerten und zielte deutlich über das leere Tor.

Danach wieder Lok, die mittlerweile mehr für die Offensive machten. Doch Robert Zickert (39.) köpfte nach einer Ecke nur knapp am Erfurter Gehäuse vorbei.

RWE-Coach Thomas Brdarich wird wohl mit dem Punkt besser leben können als sein Gegenüber Heiko Scholz.
RWE-Coach Thomas Brdarich wird wohl mit dem Punkt besser leben können als sein Gegenüber Heiko Scholz.  © Picture Point/G. Krieg

Ein 2:2 wäre nach den Chancen möglich gewesen, doch so ging es "nur" mit 0:1 die Halbzeitpause.

Die zweite Halbzeit begann wie die Erste. Viel Mittelfeldgeplänkel mit wenigen Chancen.

Erfurt verteidigte klug, ließ Lok kommen, ohne jedoch eine klare Chance zuzulassen.

Leipzig wollte aber den Ausgleich. Dafür wechselte Lok-Trainer Heiko Scholz in der 61. Minute sogar gleich dreifach aus.

Und die Leipziger sollten für ihre Bemühungen belohnt werden.

Eine Standardsituation knackte das Erfurter Bollwerk. Aus etwa 20 Metern schlenzte Maik Salewski (70.) den Ball sehenswert knapp unter die Latte ins Erfurter Tor. Cichos war hier machtlos.

Diesen Ausgleich hatten sich die Leipziger, trotz guter Erfurter-Defensivarbeit, verdient. Denn auch in der Folge suchte Lok den Weg nach Vorne und machte mehr für das Offensivspiel.

Doch am Ende blieb es beim 1:1. Ein Ergebnis mit dem die Erfurter nach dem Spiel sicher besser leben können als die Gastgeber aus Leipzig.


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