Rot-Weiß Erfurt klagt gegen 1. FC Nürnberg und es geht um viel Geld

Erfurt - Das Geld ist in Erfurt schon seit Jahren knapp, damit sich das ändert, werden nun alle Möglichkeiten sondiert. Dabei stellte RWE nun fest, dass man eigentlich noch Geld vom 1. FC Nürnberg bekommen müsse.

Oliver Bornemann (re.) versuchte das Problem ohne Klage zu lösen, doch das ging schief.
Oliver Bornemann (re.) versuchte das Problem ohne Klage zu lösen, doch das ging schief.  © Matthias Gränzdörfer

Wie die Bild berichtet hatte, klagt RWE deswegen nun gegen den Club. Die Klage dreht sich um das Erfurter Eigengewächs Tobias Kraulich.

Der war im Leistungszentrum der Erfurter ausgebildet worden, wechselt nach Ende der vergangenen Saison zum Club.

Zwar habe der Spieler noch nie einen Einsatz in der Profi-Mannschaft absolviert, aber da Nürnberg ebenso ein Leistungszentrum unterhält, stünde Rot-Weiß Erfurt eine Ausbildungsentschädigung zu, heißt es in der Klage.

Nürnberg sieht das aber ganz anders. Da Erfurt einen Insolvenzantrag gestellt habe, seien offensichtlicherweise die Kriterien für ein Leistungszentrum nicht mehr gegeben.

Die 60.000 Euro, die ansonsten fällig werden würden, brauche man so nicht zu zahlen, wehrt sich der Club gegen die Forderungen.

Erfurts Sportdirektor Oliver Bornemann hatte in der Vergangenheit bereits versucht, mit dem damaligen Vorstand der Nürnberger eine Lösung zu finden, scheiterte aber. Nun soll ein Nürnberger Landgericht entscheiden, ob der Club zahlen muss, oder nicht.

Titelfoto: Matthias Gränzdörfer

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