Doch keine endgültige Entscheidung: Gespräche mit neuem Investor sollen Rot-Weiß Erfurt retten

Erfurt - Eigentlich hatten am Mittwoch Spieler, Angestellte und Fans von Rot-Weiß Erfurt auf die Erklärung von Insolvenzverwalter Volker Reinhardt gewartet, wie es nun mit dem Verein weiter gehen soll. Doch die kam nicht.

Volker Reinhardt hat nach der Insolvenz die Leitung des Vereins übernommen.
Volker Reinhardt hat nach der Insolvenz die Leitung des Vereins übernommen.

Denn Reinhardt will weiter abwarten, nachdem ein Investor aus der Schweiz sein Interesse an einem Einstieg bei RWE bekundet hat, so der MDR.

Anstatt einer endgültigen Entscheidung, bat Reinhardt die Spieler in einem langen Gespräch um mehr Zeit, die wirkliche Entscheidung soll in den kommenden Tagen fallen und hänge von den Gesprächen mit dem möglichen Investor ab.

Der war am Montag schon in Erfurt zu Gast, habe sich den Verein angesehen und berate nun über seine Entscheidung. Die Mannschaft gab sich gefasst, so der Insolvenzverwalter, habe es mit Charakter getragen.

Wechselwünsche seien bisher zudem nur vereinzelt aufgetreten, einige Spieler haben Angebote von neuen Vereinen, um eine Freistellung habe bisher aber noch niemand gebeten.

Wie es mit dem Traditionsverein weitergeht, wird sich also in den kommenden Tagen entscheiden.

Steigt der Investor nicht ein, wird Reinhardt nichts anderes übrig bleiben, als die Regionalligamannschaft sofort vom Spielbetrieb abzumelden und als erster Absteiger festzustehen.

Ziel sei es aber, die Kinder- und Jugendmannschaften mit dem Leistungszentrum zu erhalten und mit der Profimannschaft einen Neustart in der Oberliga anzufangen.

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