Kommt der Neustart in der Oberliga? Rot-Weiß Erfurt steht vor endgültigem Aus

Erfurt - Es wird immer dunkler für Rot-Weiß Erfurt, nun steht der Verein anscheinend zum wiederholten Mal vor dem endgültigen Aus.

Volker Reinhardt hat nach der Insolvenz die Leitung des Vereins übernommen.
Volker Reinhardt hat nach der Insolvenz die Leitung des Vereins übernommen.

Denn Insolvenzverwalter Volker Reinhardt musste die Gremien des Vereins am Donnerstag darüber informieren, dass er eine Masseunzulänglichkeit des Vereins beim Insolvenzgericht angezeigt hat.

Das bedeutet, dass der Verein die laufenden Kosten nicht mehr decken kann, Spieler und Angestellte können so erstmal nicht mehr mit einem regelmäßigen Gehalt rechnen.

Am Donnerstag war bekannt geworden, dass RWE die Gehälter für den Dezember nicht zahlen konnte, Reinhardt begründete dies mit der Blockierung von Zahlungen durch den Hauptinvestor - der wehrt sich aber gegen diese Vorwürfe, sieht sich vor den Kopf gestoßen.

Aber nicht nur die Gehälter sind nicht gezahlt worden, auch bei der Stadionmiete ist der Verein seit drei Monaten im Rückstand.

Trainiert wurde am Freitag dennoch, bisher sind auch noch alle Spieler an Bord. Ob das so bleiben wird, ist fraglich, denn auch sportlich läuft es für den Tabellenvierzehnten der Regionalliga nicht gerade nach Plan.

Wie der MDR berichtet, muss der Verein bis Mitte nächster Woche einen sechsstelligen Betrag auftreiben, um den Spielbetrieb aufrecht erhalten zu können. Ansonsten ist der Traditionsverein endgültig am Abgrund angekommen, intern soll bereits offen über einen Neustart in der Oberliga diskutiert werden.

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