Mehrere Verletzte bei Bränden in Flüchtlingsheimen

Seit Montagmorgen ist die Feuerwehr mit Löscharbeiten an drei Wohnblöcken in Rottenburg beschäftigt.
Seit Montagmorgen ist die Feuerwehr mit Löscharbeiten an drei Wohnblöcken in Rottenburg beschäftigt.

Rockensußra - In der Nacht zu Montag hat es Brände in zwei Asylbewerberunterkünften gegeben. In Baden-Württemberg sprangen mehrere Bewohner aus Fenstern, um sich vor den Flammen zu retten. In Rockensußra in Thüringen brannten drei im Umbau befindliche Wohnblöcke, in die Flüchtlinge einziehen sollten.

Die Meldungen über brennende Asylunterkünfte nehmen zu. Jetzt hat es gleich zwei Mal dort gebrannt, wo eigentlich Asylbewerber wohnen sollten.

In einer Unterkunft in Rottenburg (Baden-Württemberg) wurden drei Bewohner verletzt, als sie aus dem Fenster sprangen oder kletterten. Zwei Menschen hatten zu viel Rauch eingeatmet, vier Menschen kamen ins Krankenhaus. 84 Personen sind in der Unterkunft gemeldet.

Das Feuer war laut Polizei ein politisch motivierter Brandanschlag.

Im thüringischen Ebeleben ist am Montagmorgen eine künftige Asylbewerberunterkunft in Brand geraten. Vier Menschen mussten ins Krankenhaus gebracht werden.
Im thüringischen Ebeleben ist am Montagmorgen eine künftige Asylbewerberunterkunft in Brand geraten. Vier Menschen mussten ins Krankenhaus gebracht werden.

Im thüringischen Ebeleben (Kyffhäuserkreis) ist am Montagmorgen eine künftige Asylbewerberunterkunft in Brand geraten.

Im Ortsteil Rockensußra brannten nach ersten Angaben der Polizei die Dachstühle von drei Wohnblöcken, die derzeit für die Unterbringung von Asylsuchenden saniert werden.

Mehrere Ortsfeuerwehren waren im Einsatz, um die Flammen unter Kontrolle zu bringen. Am Morgen dauerten die Löscharbeiten noch an.

Verletzt wurde nach ersten Erkenntnissen der Polizei niemand. Zur Ursache und zum Ausmaß der Brände konnten die Ermittler zunächst noch keine genaueren Angaben machen.

Flüchtlinge stehen vor der abgebrannten Unterkunft in Rottenburg: Mit Hilfe des Polizeihubschraubers soll ein Überblick über die Brandausbreitung an den Wohnblöcken ermöglicht werden.
Flüchtlinge stehen vor der abgebrannten Unterkunft in Rottenburg: Mit Hilfe des Polizeihubschraubers soll ein Überblick über die Brandausbreitung an den Wohnblöcken ermöglicht werden.
Das Feuer in einer möglichen Asylbewerberunterkunft im thüringischen Ebeleben (Kyffhäuserkreis) war laut Polizei ein politisch motivierter Brandanschlag.
Das Feuer in einer möglichen Asylbewerberunterkunft im thüringischen Ebeleben (Kyffhäuserkreis) war laut Polizei ein politisch motivierter Brandanschlag.

Fotos: dpa


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