Hier besuchten Bischöfe Knackis an Heiligabend

Bischof Gebhard Fürst war in Heilbronn zu Besuch. (Archivbild)
Bischof Gebhard Fürst war in Heilbronn zu Besuch. (Archivbild)  © DPA

Rottenburg - Mit einer Rose im Gepäck hat der Bischof der Diözese Rottenburg-Stuttgart den Gefangenen im Gefängnis von Heilbronn am Sonntagvormittag einen Besuch abgestattet.

Gebhard Fürst habe neben der tröstenden Botschaft der Bibel, dass jeder Mensch Gottes Geschöpf sei und auf Vergebung hoffen dürfe, Rosen als Zeichen des Lebens und der Hoffnung im Gepäck gehabt, hieß es in einer Pressemitteilung. Neben Gesprächen mit Häftlingen fand auch ein weihnachtlicher Gottesdienst statt.

Weihbischof Thomas Maria Renz wollte mit Gefangenen in der JVA Schwäbisch Gmünd-Gotteszell feiern. Weihbischof Matthäus Karrer sollte an Heiligabend Gefangene in der JVA Hohenasperg bei Leonberg besuchen. Wie Seelsorger berichteten, empfinden Gefangene ihr Leben in Unfreiheit in den Weihnachtstagen als besonders belastend und die Besuche durch die Bischöfe als wohltuende Unterbrechung.

Als einer der ersten deutschen Bischöfe hat Georg Moser die Gefangenenbesuche an Heiligabend in den 1980er Jahren für die Diözese Rottenburg-Stuttgart eingeführt.

Gefangene zu besuchen gehört zu den sieben Werken der Barmherzigkeit, die auf die neutestamentliche Schriftstelle bei Matthäus (25, 34-46) zurückgehen.

Titelfoto: DPA


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