Er biss seinem Herrchen in den Kopf: Wird Rottweiler eingeschläfert?

Rostock - Nach einer lebensgefährlichen Rottweiler-Attacke auf einen Mann in Rostock prüfen Veterinär- und Ordnungsbehörden, ob der Hund eingeschläfert werden muss.

Der Rottweiler griff seinen Besitzer an und biss ihn in den Kopf.
Der Rottweiler griff seinen Besitzer an und biss ihn in den Kopf.  © kesu87/123RF

Der Rottweiler hatte seinem 42-jährigen Besitzer in dessen Wohnung in den Kopf gebissen, wie der Leiter des Brandschutz- und Ordnungsamtes Johann Edelmann am Freitag sagte.

Der Vorfall habe sich bereits am Montag im Stadtteil Toitenwinkel ereignet.

Nachbarn riefen die Retter. Die Feuerwehrleute hätten das aggressive Tier zunächst nur in die Küche abdrängen können.

Der Mann habe überlebt und sei in eine Klinik gekommen. Der Hund soll seinen Halter vorher schon mehrfach gebissen haben.

Ein Spezialist der Behörde habe den stark erregten Hund dann mit einem Schuss aus dem Betäubungsgewehr "ruhig gestellt".

Danach habe man den Rottweiler mit einer Fangstange eingefangen und in eine Tierklinik bringen können.

Parallel zur Prüfung des Hundes soll auch untersucht werden, ob der Mann zur Hundehaltung überhaupt geeignet ist und das weiter darf.

Ein Feuerwehrmann stellte den Hund mit einem Schuss aus dem Betäubungsgewehr ruhig. (Symbolbild)
Ein Feuerwehrmann stellte den Hund mit einem Schuss aus dem Betäubungsgewehr ruhig. (Symbolbild)  © Martin Bosch dpa/lni

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