Russische Nachtwölfe feiern Sieg über Nazi-Deutschland

Berlin - Die russischen Biker haben ihr Ziel erreicht. Am Donnerstag kamen die nationalistischen Rocker in Berlin an.

Die Rocker am sowjetischen Ehrenmal.
Die Rocker am sowjetischen Ehrenmal.  © Morris Pudwell

In Lederklamotten marschierten rund 400 bis 500 "Nachtwölfe" zum sowjetischen Ehrenmal in Treptow. Dort liegen 7000 Soldaten Offiziere der Roten Armee, die beim Sturm auf Berlin starben. Zuvor waren die Rocker im Korso durch die Hauptstadt gefahren.

Die Tour der "Nachtwölfe" von Moskau nach Berlin soll an den Vormarsch der Roten Armee am Ende des Zweiten Weltkriegs erinnern.

Mit Reden und Gesängen feierten sie am sowjetischen Ehrenmal den Sieg über Hitlerdeutschland. Der 9. Mai ist in Russland der "Tag des Sieges".

Die Motorradfahrer gelten als Unterstützer des russischen Präsidenten Wladimir Putin und der völkerrechtswidrigen Annexion der ukrainischen Schwarzmeerhalbinsel Krim durch Russland. Manche Länder sehen in der Tour daher eine Provokation.

Mitglieder und Unterstützer der Nachtwölfe bei der Gedenkveranstaltung anlässlich des 74. Jahrestages des Sieges Russlands im Zweiten Weltkrieg.
Mitglieder und Unterstützer der Nachtwölfe bei der Gedenkveranstaltung anlässlich des 74. Jahrestages des Sieges Russlands im Zweiten Weltkrieg.  © Carsten Koall/dpa
Die Rocker erreichen Berlin.
Die Rocker erreichen Berlin.

Titelfoto: Morris Pudwell

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