Russland führt Grenzzonen zu Weißrussland ein

Bislang gab es zwischen Russland und Weißrussland keine Personen- oder Zollkontrollen.  Das soll sich ändern.
Bislang gab es zwischen Russland und Weißrussland keine Personen- oder Zollkontrollen. Das soll sich ändern.

Moskau - Russland wird die Grenze zu seinem Bündnispartner Weißrussland stärker kontrollieren.

Der Leiter des russischen Inlandsgeheimdienstes FSB, Alexander Bortnikow, ordnete am Mittwoch an, Grenzzonen in den Verwaltungsgebieten Pskow, Smolensk und Brjansk einzurichten.

Sie grenzen an das kleinere Nachbarland, mit dem Russland offiziell eine Union bildet. Russische Medien berichteten über den Erlass, nähere Details wurden aber nicht bekannt.

Bislang gab es zwischen Russland und Weißrussland keine Personen- oder Zollkontrollen. Allerdings bemängelt die russische Regierung, dass verbotene EU-Lebensmittel gelegentlich auf dem Umweg über Weißrussland eingeschmuggelt werden.

Außerdem will das autoritär regierte Weißrussland im Zuge einer Öffnung Visaerleichterungen für Touristen einführen. Russland befürchtet, dass mehr Ausländer illegal ins Land gelangen könnten.

Der FSB ist auch für die Sicherung der russischen Grenzen zuständig.


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