Terrorgefahr während der WM: Können wir jetzt nicht mehr zum Public Viewing gehen?

Deutschland - Mit der Fußball-WM in Russland steht im Sommer ein Großereignis an, das weltweit massenhaft Fans auf die Straßen und in Kneipen treiben wird. Die Angst vor Terroranschlägen hängt wie ein Schatten über dem Event.

Die Gefahr von Anschlägen während der Fußball-WM ist ein Problem. (Symbolbild)
Die Gefahr von Anschlägen während der Fußball-WM ist ein Problem. (Symbolbild)  © DPA

Wie die Passauer Neue Presse berichtet, warnt auch die Bundesregierung vor der Gefahr. Besonders kurz vor der Weltmeisterschaft sowie während des Turniers, das am 14. Juni startet, wird mit einer erhöhten Gefahrenlage gerechnet.

Die "Begehung von Gewalttaten" sei "vor und während der WM in Betracht zu ziehen", heißt es in einer Antwort des Bundesinnenministeriums auf eine Anfrage der Linksfraktion, auf die sich der Bericht der Zeitung stützt.

Nicht nur vor Ort sei die Gefahr von Anschlägen gegeben, auch hierzulande könnten Angriffe während des Mega-Events nicht ausgeschlossen werden. Vor allem im Hinblick auf das vielerorts äußerst beliebte Public Viewing dürfte so manchem Fan zumindest etwas mulmig werden.

Laut der Antwort auf die Anfrage würden Veranstaltungen im Rahmen des Sport-Großereignisses sowohl in Deutschland als auch in Russland für religiös motivierte Täter "symbolhafte als auch sogenannte weiche Ziele darstellen, die ein Maximum an medialer Aufmerksamkeit und einen hohen Schaden garantieren".

Konkrete Hinweise auf etwaige Anschlagsplanungen durch eine internationale Terrororganisation "liegen derzeit nicht vor", schreibt das Innenministerium zwar, wirklich sicher dürften sich viele Fans dennoch nicht fühlen.


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