Mondlandung 1969: Wäre es beinahe zum nuklearen Krieg gekommen?

Russland - Kalter Krieg ganz heiß? Um einen atomaren Krieg zu vermeiden, hätte Russland absichtlich das "Geheimnis der gefälschten US-Mondlandung" für sich behalten. Dies behauptet ein bekannter Verschwörungstheoretiker.

Hätte Russland die USA zu einem nuklearen Krieg provozieren können?
Hätte Russland die USA zu einem nuklearen Krieg provozieren können?  © Razvan Ionut Dragomirescu/123RF

1969 sorgte die US-Mondlandung der Apollo-11-Crew rund um Neil Armstrong, Buzz Aldrin und Michael Collins für einen Höhepunkt in der Geschichte der Menschheit - und für neue Spannungen im Ost-West-Konflikt.

Die Russen hatten das Wettrennen um die erste bemannte Mondfahrt vor den Augen der Welt verloren. Für die Sowjets sei es jedoch von Anfang an klar gewesen, dass die Mondlandung nur ein Fake war.

Dies behauptet ein Verschwörungstheoretiker mit dem Benutzernamen "Discern The Evidence" ("Erkenne die Beweise"). Der User, der seine Identität geheim hält, ist in englischsprachigen Foren kein unbeschriebenes Blatt.

Geht es nach ihm, hätten russische Beamte ihr Wissen über das historische Fake-Ereignis absichtlich geheim gehalten, um die USA nicht zu einem atomaren Schlag zu provozieren.

"Angesichts ihrer Position hätte ihnen niemand auf der Welt geglaubt. Stellen Sie sich vor, die Russen, die gerade das Rennen zum Mond verloren hatten, hätten öffentlich verlautbaren lassen, dass die NASA die Mondlandung gefälscht hat", sagte "Discern The Evidence" gegenüber Daily Star.

Wehende US-Flagge trotz fehlender Mond-Atmosphäre - war die Mondlandung von "Apollo 11" nur ein Fake?
Wehende US-Flagge trotz fehlender Mond-Atmosphäre - war die Mondlandung von "Apollo 11" nur ein Fake?  © DPA

"Die Amerikaner hätten die Russen vor der ganzen Welt verspottet und sie als schlechte Verlierer bezeichnet. Mit mehr als einer halben Milliarde Menschen, die gerade die Mondlandung im Fernsehen miterlebt haben, wäre es sehr einfach gewesen, jede russische Anschuldigung mit einem Lachen zurückzuweisen."

"Wäre die Behauptung von einer neutralen Nation gekommen, wäre sie vielleicht etwas glaubwürdig gewesen. Nicht zuletzt hätten die Russen mit ihrer Anschuldigung einen verheerenden Atomkrieg mit den USA riskiert."

Eindeutige Beweise konnte der Verschwörungstheoretiker nicht vorlegen. Mit seinen Behauptungen ist er jedoch nicht der Erste: Um die Mondlandung von 1969 ranken sich zahlreiche spektakuläre Theorien. Bis heute zweifeln viele die Authentizität der NASA-Aufnahmen an.

Erst vor Kurzem konnte sich die Weltraumbehörde über eine Milliarden-Förderung der US-Regierung freuen. Das ambitionierte Ziel lautet, bis 2024 wieder einen Menschen - im besten Fall eine Frau - auf den Mond zu bringen.

Mehrere Forscher behaupteten bereits, dass die nächste Mondmission langfristig den Abbau von Asteroiden ebnen und ein erneutes Weltraumrennen rund um extrem wertvolle Mineralien und Metalle auslösen wird.

Raumfahrtwissenschaftler Andrew Schuerger aus Florida ist sogar der Ansicht, dass die NASA schon in etwa zehn Jahren in der Lage sein wird, Nahrung auf dem Mond anzubauen (TAG24 berichtete).

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