S13 wird für 410 Millionen weiter bis Bonn und Oberkassel ausgebaut

Köln/Düsseldorf - Die Bahn und das Land Nordrhein-Westfalen wollen den Nahverkehr im Land bis 2029 mit rund 500 Millionen Euro stärken. Das meiste Geld fließt in den Ausbau der S13 zwischen Troisdorf, Bonn und Oberkassel.

Köln: Ein Zug der VAREO Regionalbahnlinien der Deutschen Bahn fährt in den Hauptbahnhof ein.
Köln: Ein Zug der VAREO Regionalbahnlinien der Deutschen Bahn fährt in den Hauptbahnhof ein.  © Henning Kaiser/dpa

Mit 410 Millionen Euro fließe ein Großteil der Summe in den Ausbau der S13 zwischen Troisdorf, Bonn und Oberkassel, sagte Verkehrsminister Hendrik Wüst (CDU) in Düsseldorf bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Bahn-Infrastrukturvorstand Ronald Pofalla.

Das Geld stammt aus der Leistungs- und Finanzierungsvereinbarung zwischen Bahn und Bund.

NRW werde davon besonders profitieren und sei gemeinsam mit Bayern Investitionsschwerpunkt, sagte Pofalla. Mit den verbleibenden 79 Millionen Euro sollen unter anderem zehn neue Bahnhöfe gebaut werden - etwa in Bocholt Mussum, Dortmund Barop oder Krefeld Obergplatz.

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Eine neue Verbindungskurve im Bereich Bochum Langendreer soll mit 14 Millionen Euro finanziert und mehr Züge auf der Strecke fahren lassen. Elf Millionen fließen in den Kapazitätsausbau der Strecke Erndtebrück - Bad Laasphe.

Bund und Bahn haben sich geeinigt, in den kommenden zehn Jahren 86 Milliarden Euro in die Sanierung des Schienennetzes zu investieren.

Davon fließen 83 Milliarden Euro in bundesweite Projekte. Für Vereinbarungen zwischen Bahn und den Bundesländern stehen insgesamt 2,8 Milliarden zur Verfügung. 2020 investiert die Bahn insgesamt 1,5 Milliarden Euro in das Streckennetz in Nordrhein-Westfalen.

Der Bahn-Infrastrukturvorstand Ronald Pofalla (r) und NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst (CDU) .
Der Bahn-Infrastrukturvorstand Ronald Pofalla (r) und NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst (CDU) .  © Roland Weihrauch/dpa

Titelfoto: Henning Kaiser/dpa

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