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Erschreckendes Geständnis unter Tränen: Vater erschoss drogensüchtigen Sohn

Mann aus Beckingen gesteht tödliche Schüsse auf 29-Jährigen

Weil er seinen 29-jährigen Sohn erschossen haben soll, steht ein 66-Jähriger aktuell vor dem Landgericht Saarbrücken. Zum Prozessauftakt gestand er die Tat.

Saarbrücken/Beckingen - Ruhig und sachlich schilderte ein 66-Jähriger vor Gericht, wie sein drogenabhängiger Sohn immer aggressiver geworden sei - bis er zu dem Zeitpunkt kommt, als der Streit eskalierte: Am 1. Januar 2018, so gesteht der Mann unter Tränen, habe er den 29-Jährigen erschossen.

Der Fall wurde vor dem Landgericht Saarbrücken verhandelt.
Der Fall wurde vor dem Landgericht Saarbrücken verhandelt.

Im Prozess um tödliche Schüsse auf einen 29-Jährigen hat der angeklagte Vater des Toten am Mittwoch vor dem Landgericht Saarbrücken ein Geständnis abgelegt. Die Staatsanwaltschaft legt ihm zur Last, seinen Sohn am Neujahrstag 2018 erschossen zu haben.

"Ich habe mich auch gefragt, was der Auslöser war", sagte der 66-Jährige im Verlauf seiner zweistündigen Aussage. Die Situation sei so verzweifelt gewesen, dass er nicht mehr weitergewusst habe. "Er ging nicht und ich konnte nichts machen. Dann habe ich irgendwann abgedrückt."

Die Anklage wirft ihm Totschlag vor. Demnach soll er seinen Sohn zu Hause in Beckingen (Landkreis Merzig-Wadern) mit drei Schüssen getötet haben, nachdem dieser zuvor über den Balkon ins Haus eingedrungen sei. Als sich der 29-Jährige geweigert habe, wieder zu gehen, sei die Situation festgefahren und er "emotional so aufgewühlt" gewesen, dass er geschossen habe.

"Ich war überrascht, wie leicht diese Waffe funktioniert hat", schilderte der Angeklagte. Die beiden Schüsse, die auf den ersten gefolgt seien, "waren irgendwie automatisch. Sie gingen wie von selbst."

Schon bei vorangegangenen Streitigkeiten sei die Polizei gerufen worden (Symbolfoto).
Schon bei vorangegangenen Streitigkeiten sei die Polizei gerufen worden (Symbolfoto).

Die Pistole habe er bereits im Sommer im Zimmer des Sohnes gefunden und behalten.

Vermutlich stamme sie von dem inzwischen verstorbenen Opa des jungen Mannes, einem Kripobeamten, in dessen Wohnung er zwischenzeitlich gewohnt habe.

Natürlich sei ihm bewusst gewesen, dass auch er diese Waffe nicht besitzen dürfe, sagte der Angeklagte. "Aber ich war erstmal froh, dass mein Sohn sie nicht hatte in seinem Zustand."

Nach Angaben des 66-Jährigen hatte sich sein Sohn durch seinen zunehmenden Drogenkonsum sehr verändert, ab Herbst sei er zunehmend aggressiver gegenüber den Eltern geworden. Er habe randaliert, sie bestohlen, beschimpft, bespuckt und bedroht. Öfter sei auch die Polizei zu Hilfe gerufen worden.

Silvester habe der 29-Jährige die Mutter mit den Füßen von der Couch gestoßen und den Vater durch einen Schlag ins Gesicht verletzt.

Immer wieder sollen ihn die Eltern zuvor unterstützt, ihm eine Wohnung und Geld gegeben haben. Nach den Vorkommnissen am Silvesterabend habe der Vater sich vorgenommen, den Sohn nicht mehr ins Haus zu lassen. Dann habe er die Waffe, die er zuvor versteckt hatte, mit ins Wohnzimmer genommen. "Ich hatte irgendwie das Gefühl, dass ich mich schützen müsste. Dass sie mir bei der Konfrontation mit Philipp helfen könnte", so der Angeklagte.

Unter Tränen berichtet er, dass er heute noch täglich an der Stelle im Haus vorbei gehe, an der er seinen Sohn erschossen habe. Dann dankte er seiner Frau und seiner Tochter, die ihm Verständnis und Rückhalt geben würden.

Laut Staatsanwaltschaft war der Angeklagte in seiner Heimatgemeinde auf lokaler Ebene über viele Jahre politisch aktiv und als Ortsvorsteher, Mitglied des Orts- und Gemeinderates und Vorsitzender des Ortsverbandes einer Partei tätig.

Der Prozess wird am Dienstag (27. August, 9 Uhr) fortgesetzt. Ein Urteil könnte am 5. September (9 Uhr) fallen.

Fotos: DPA

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