Ehepaar adoptiert Hund, dann essen sie ihn zum Abendbrot auf

Juschno-Sachalinsk - In Russland erlebte ein süßer Mischling ein schreckliches Schicksal. Ein Paar, das den liebenswerten Hund zunächst aus einem Tierheim geholt hatte, nachdem er seinen Schlächtern dort regelrecht in die Arme gelaufen war, verspeiste ihn noch am selben Tag zum Abendbrot.

Der Hund hatte ein hartes Leben auf der Straße, bevor er von Mitarbeitern des Tierheims gerettet und weitervermittelt wurde. (Symbolbild)
Der Hund hatte ein hartes Leben auf der Straße, bevor er von Mitarbeitern des Tierheims gerettet und weitervermittelt wurde. (Symbolbild)  © 123rf.com/Jozef Polc

Laut "The Sun" ermittelt die Polizei auf Sachalin, der größten Insel Russlands, gegen ein Ehepaar, das den kleinen Vierbeiner namens Nika aus einem Tierheim adoptierte und ihn dann zu Tode prügelte, um ihn anschließend zu kochen und zu essen.

Das grausige Verbrechen flog auf, als Mitarbeiter des Tierheims bei den neuen Besitzern routinemäßig nachsehen wollten, ob alles in Ordnung war und ob der Welpe schon Zutrauen zu seinen neuen Haltern gefasst hatte.

Doch die vermeintlich anständigen Leute entpuppten sich als Horror-Paar!

Ekaterina Valyus, eine ehrenamtliche Helferin aus der Tierunterkunft, erzählte: "Als ich ins Haus kam, roch ich gebratenes Fleisch."

Dann sah sie überall auf dem Fußboden der Veranda Haare und Blut und wusste sofort, dass etwas Schreckliches passiert war.

Mit einem unguten Gefühl sah sich die Frau im Haus weiter um und bemerkte, dass Blut und Haare auch an einer Eisenstange klebten. Und in einer Ecke der schmutzigen Küche stand ein Eimer mit bereits angebräuntem Blut und Flüssigkeit aus Nikas Eingeweiden.

"Der Rest war auf ihrem Herd", sagte die noch immer schockierte Valyus. In Kochtöpfen köchelten die zerlegten Reste des Hundes. Mit einem Teil davon hatte das Paar offenbar schon zum Abendessen seinen Hunger gestillt.

Neue Hundebesitzerin hat nur Hohn übrig

Ekaterina Valyus rief sofort die Polizei. Bei der Ermittlung wurden widerliche Fotos gemacht, die Nikas im Schnee verspritztes Blut zeigen. Die Spurensicherung ergab, dass er wohl in seiner Urinpfütze lag, als er qualvoll starb.

Die Direktorin des Hundehauses, Irina Savitskaya, forderte inzwischen, dass die Eheleute wegen des ekelhaften Vorfalls vor Gericht gestellt und hart bestraft werden sollen.

Das Paar bestritt seine grausige Tat zunächst, habe aber inzwischen gestanden, Mischling Nika mit einer Eisenstange erschlagen zu haben. Danach schlachteten und aßen sie ihn, als sei nichts Außergewöhnliches geschehen.

Die Frau habe dabei höhnisch bemerkt, dass sie niemand wegen eines Hundes ins Gefängnis stecken werde.

Titelfoto: 123rf.com/Jozef Polc

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