Sachse wegen Terror-Drohung festgenommen

Nach dem Terroralarm von der Silvesternacht zeigt die Polizei in München verstärkt Präsenz.
Nach dem Terroralarm von der Silvesternacht zeigt die Polizei in München verstärkt Präsenz.

München - Bei der Feuerwehr in München ging am Wochenende ein anonymer Anruf ein, bei dem mit einem Bombenanschlag gedroht wurde. Die Polizei kam dem Drohanrufer wegen seines starken Dialektes auf die Spur.

Der sächsisch sprechende Mann hatte am Sonntag mit einem Anschlag auf die U-Bahn-Linie 2 gedroht. Den Ermittlern war relativ schnell klar, dass die Drohung nicht wirklich ernstzunehmen war.

Dennoch begann die Fahndung nach dem Mann, der am Telefon sogar einen Namen genannt hatte, wie der Bayrische Rundfunk berichtet.

Zunächst blieb die Suche nach dem Sachsen ohne Erfolg. Am Abend wurde die Polizei dann in ein Hotel nach Unterschleißheim gerufen, weil dort ein betrunkener Gast randalierte.

Vor Ort stellte sich heraus, dass der Störenfried sächsisch lallte. Daraufhin prüften die Beamten den Mann genauer.

Schließlich gab der 29-jährige Leipziger zu, dass er für die Bombendrohung verantwortlich ist. Er hatte 2,0 Promille intus.

Die Polizei nahm ihn vorläufig fest. Gegen ihn wird jetzt wegen Missbrauchs von Notrufen und Störung des öffentlichen Friedens ermittelt.

Fotos: dpa


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