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Sachsens Abenteurer: So prickelnd ist ihr Leben am Limit

Sachsen - Der Sachse liebt das Reisen sehr - und das Abenteuer wohl noch mehr! Lauter tollkühne Typen hier! Sie erobern die entlegensten Winkel der Erde, leisten dabei schier Übermenschliches. Da fragt man sich als Otto-Normalbürger: Was treibt die Frauen und Männer an?

Von Pia Lucchesi und Uwe Blümel

Sachsen - Der Sachse liebt das Reisen sehr - und das Abenteuer wohl noch mehr! Lauter tollkühne Typen hier! Sie erobern die entlegensten Winkel der Erde, leisten dabei schier Übermenschliches. Da fragt man sich als Otto-Normalbürger: Was treibt die Frauen und Männer an?

Frank Schulz: Vom Rastlosen zum Reiseprofi

Schon zu Sowjet-Zeiten zog es Frank Schulz auf abenteuerliche Reisen in die Ferne.
Schon zu Sowjet-Zeiten zog es Frank Schulz auf abenteuerliche Reisen in die Ferne.

Dresden - Zu Sowjet-Zeiten von Aserbaidschan nach Lettland trampen oder im März 2016 den zugefrorenen Baikalsee überqueren - sind das Abenteuer?

Frank Schulz (57) zögert. Der Dresdner möchte das Wort für seine eigenen Erlebnisse nicht gebrauchen. „Es ist jedesmal ein Austesten der eigenen Grenzen“, sagt der Gründer vom Spezialveranstalter „Schulz Aktiv Reisen“. Er hat seine Leidenschaft quasi zum Beruf gemacht.

Als Traveller und moderner Explorer will Frank Schulz vor allem sein eigenes Potenzial auszuloten. „Sei es im Kopf, sei es physisch. Das macht mich sehr glücklich. Es ist etwas Persönliches“, sagt er. Und ja, ihm ist es dabei völlig gleichgültig, wie andere sein Streben bewerten oder würdigen.

2016 überquerte der Dresdner den zugefrorenen Baikalsee.
2016 überquerte der Dresdner den zugefrorenen Baikalsee.

Woher kommt diese Neugier und Rastlosigkeit? Vielleicht wurde sie dem Dresdner schon in die Wiege gelegt.

Frank Schulz lebte als Schüler drei Jahre in Mali. Er studierte in Aserbaidschan, erkundete dort auf eigene Faust abgelegene Täler im Kaukasus.

Per Rad und mit dem Rucksack brach er als junger Mann auf, um die entlegensten Winkel des Ostblocks kennenzulernen. Das Fernweh bestimmte schließlich auch seine berufliche Laufbahn.

Die Domäne von „Schulz Aktiv Reisen“ sind seit 25 Jahren Erlebnisreisen. Auch der aktuelle Katalog bietet spannende Destinationen jenseits des Ballermann-Universums: Trekking in Madagaskar, Paddeln in Alaska, Wandern in Kamtschatka.

Der neue Abenteuer- und Sport-Reisetrend heißt „Auspowern mit Komfort“.

Holger Fritzsche: Kampf mit den Elementen

Über 500 Mal ist Holger Fritzsche schon mit seinem Gleitschirm abgehoben. Einmal durfte auch MOPO24-Redakteur Uwe Blümel mitfliegen.
Über 500 Mal ist Holger Fritzsche schon mit seinem Gleitschirm abgehoben. Einmal durfte auch MOPO24-Redakteur Uwe Blümel mitfliegen.

Der Radebeuler Holger Fritzsche (52) erobert die Welt gleich auf drei Elementen: zu Land mit dem Motorrad, zu Luft am Gleitschirm und regelmäßig mit dem Kajak auf dem Wasser.

Erst diese Woche kam er von einer Radtour vom Baikalsee zurück: „Wir sind dabei auch unter dem Eis des Sees getaucht“, schwärmt er.

Fritzsche besitzt das Abenteurer-Gen. Doch weiter als bis in die Sowjetunion ging es zu DDR-Zeiten nicht. „Dafür reiste ich illegal als Rucksacktourist durchs Land.“Die Ausreise in den Westen sollte den Horizont erweitern.

Doch erst mit der Wende konnte er sein unbändiges Reisefieber und die Lust auf Abenteuer in der Fremde Reise für Reise langsam heilen.

Mit der Kamera am seidenen Faden: Extrem-Sportler Holger Fritzsche schießt vom Gleitschirm aus in luftiger Höhe die spektakulärsten Fotos für seine Dia-Shows.
Mit der Kamera am seidenen Faden: Extrem-Sportler Holger Fritzsche schießt vom Gleitschirm aus in luftiger Höhe die spektakulärsten Fotos für seine Dia-Shows.

Er tourte ein Vierteljahr lang mit dem Motorrad durch Afrika, schlug sich im Jahr 2000 sechs Wochen durch Australien. „2005 lief ich den Halbmarathon im sibirischen Omsk - bei minus 16 Grad“, erzählt er. 2013 und 2014 fuhr er zum Baikalsee. „Wir haben den See auf 640 Kilometern mit dem Rad umrundet.“

Zudem hob er über 500 Mal mit dem Gleitschirm ab. Seine Söhne Drago (21) und Gregor (19) haben sich längst am Reisefieber ihres Vaters angesteckt: „Mit Drago startete ich am Gleitschirm vom Gipfel der 4158 Meter hohen ‚Jungfrau’ in den Alpen.“

Mit der „Beute“ von seinen Reisen finanziert er neue - Tausende Fotos, hunderte Eindrücke. Seit 1998 präsentiert Holger die Live-Vortragsreihe „Bilder der Erde“.

Bei der nächsten berichtet er auf Schloss Wackerbarth (Radebeul) über seine Sardinien-Tour: „Sardinien zu Fuß, mit Kajak, Flossen und Gleitschirm“ (9. April, 20 Uhr). Eintritt: ab 13/8 Euro (mit 2-Gänge-Menü „Kulinarische Weltreise“ ab 35/30 Euro).

www.bilder-der-erde.de

Ines Papert: Weltmeisterin mit Hang zu eisigen Höhen

Ines Papert sucht weltweite Herausforderungen.
Ines Papert sucht weltweite Herausforderungen.

Bei Temperaturen jenseits des Gefrierpunktes taut Ines Papert (41) richtig auf. Der Anblick von erstarrten Wasserfällen, Gletschern oder vereisten Felswänden entfacht das Feuer in ihrem Sportlerherz.

Dann brennt sie vor Ehrgeiz, sieht im Eis schöne Linien - und ihren Weg nach oben.

„Es reizt mich stets aufs Neue, dort hinauf zu steigen, wo noch keiner war“, sagt die gebürtige Bad Dübenerin, die bereits mehrmals die Welt- und Europameisterschaften im Eisklettern gewonnen hat.

Ines Papert durchstieg auf der legendären Route die Eiger-Nordwand in den Berner Alpen, bezwang die Große Zinne in den Dolomiten und „The Nose“ im Yosemite-Nationalpark in den USA.

Ines Papert in Patagonien beim Aufstieg zu den Torres del Paine, wo sie die Route „Riders on the Storm“ bezwang.
Ines Papert in Patagonien beim Aufstieg zu den Torres del Paine, wo sie die Route „Riders on the Storm“ bezwang.

In Patagonien gelang ihr zuletzt ein großer Coup: Zusammen mit der Neuseeländerin Mayan Smith-Gobat meisterte sie eine der schwierigsten Kletterrouten der Erde - den Riders on the Storm.

„Ich habe im Klettern mein Glück gefunden“, sagt Papert, die den Bergsport erst nach dem Mauerfall in den Alpen für sich entdeckte.

Sie sucht weltweit Herausforderungen. Erfrierungen, Sportunfälle, Knochenbrücke oder Verletzungen durch Steinschläge und Abbrüche gehören zu ihrem Berufsrisiko.

Ines Papert mag es, am körperlichen und psychischen Limit zu klettern. Eine Draufgängerin ist sie deshalb aber nicht. Papert bereitet sich akribisch und hart auf ihre Expeditionen vor.

Sie denkt stets positiv - auch wenn sie am Abgrund steht. „Wer schwierige Gipfel bezwingt, bekommt ein entspannteres Verhältnis zu Alltagsproblemen“, sagt die alleinerziehende Mutter.

Fotos: imago, PR, Thomas Senf, Steffen Füssel, privat

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