Familie entkommt Flammenhölle: Was löste den verheerenden Brand aus?

Annaberg-Buchholz - Riesenglück im Unglück hatte eine dreiköpfige Familie in der Nacht zu Mittwoch: Ein Feuer in ihrer Werkstatt griff rasend schnell auf das Wohnhaus über. Doch Vater (41), Mutter (32) und Tochter (2) konnten sich gerade noch rechtzeitig in Sicherheit bringen.

80 Helfer aus 17 Freiwilligen Feuerwehren bekämpften die Flammen in Wohnhaus und Werkstatt.
80 Helfer aus 17 Freiwilligen Feuerwehren bekämpften die Flammen in Wohnhaus und Werkstatt.  © Niko Mutschmann

Gegen 1.30 Uhr brach in der Werkstatt der Familie in der Buchholzer Brauhausstraße ein Feuer aus (TAG24 berichtete). Nach den ersten Ermittlungen vermutet die Polizei einen technischen Defekt.

Die Flammen breiteten sich rasend schnell aus, zerstörten acht frisch aufgebaute Motorräder und mehrere Motorradteile. Das Feuer fraß sich durch die Werkstatt und sprang in kürzester Zeit auf das Wohnhaus über. 80 Helfer von 17 umliegenden Freiwilligen Feuerwehren rückten an und löschten den Brand nach zweieinhalb Stunden.

Die geretteten Bewohner kamen nach der Erstversorgung mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus. Für ihren Familienhund jedoch kam jede Hilfe zu spät - er starb im Feuer.

Die Polizei vermutet wegen der zerstörten Motorräder einen Sachschaden von mehreren 100.000 Euro. Die Kripo ermittelt noch zur Brandursache.

Der Hund der Familie starb bei dem Großbrand.
Der Hund der Familie starb bei dem Großbrand.  © André März
Die Werkstatt brannte komplett aus.
Die Werkstatt brannte komplett aus.  © André März
Die Flammen hatten von der Werkstatt schnell auf das Wohnhaus übergegriffen.
Die Flammen hatten von der Werkstatt schnell auf das Wohnhaus übergegriffen.  © André März

Titelfoto: André März


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