Kleines Kraftpaket: FCE-Rizzuto nicht wegzudenken

Aue - 0:0 im ersten Pflichtspiel für Aue, 0:0 im 100. Pflichtspiel für Aue.

Prost! Calogero Rizzuto gönnt sich einen Schluck auf sein 100. Spiel im Auer Trikot.
Prost! Calogero Rizzuto gönnt sich einen Schluck auf sein 100. Spiel im Auer Trikot.  © Imago

Calogero Rizzuto hat es nicht so mit FCE-Toren in seinen besonderen Partien. Vor drei Jahren bestritt er gegen Osnabrück in der 3. Liga seine Premiere, gegen Magdeburg ist er in den Klub der 100 bei der Wismut aufgestiegen.

Nach dem Auer Abstieg 2015 kam "Rizzi" von der Zweiten des 1. FC Kaiserslautern, stieg mit Aue auf und hielt zweimal die Klasse. Er hat drei erfolgreiche Jahre mitgeprägt und ist nun bei 100 Einsätzen - 92 Punkt- und sieben Pokalspiele hat er im lila-weißen Trikot absolviert sowie das Hinspiel in der Relegation in Karlsruhe.

Eine stolze Zahl für den 26-Jährigen, da kann man schon getrost von einem Dauerbrenner sprechen. Der kleine Deutsch-Italiener ist irgendwie von seiner rechten Abwehrseite nicht wegzudenken.

Calogero Rizzuto (l.) behauptet den Ball gegen Osnabrücks Marcel Kandziora.
Calogero Rizzuto (l.) behauptet den Ball gegen Osnabrücks Marcel Kandziora.  © Imago

Dieser Rizzuto ist ein Phänomen. In den Sommer-Vorbereitungen 2016, 2017 und auch jetzt stand er gefühlt stets ein wenig hintendran. Die Trainer probierten auf seiner Seite immer wieder andere Spieler aus. Letzten Endes kamen und kommen sie nicht an ihm vorbei. Er spielt. Auch jetzt wieder beschlich einen das komische Gefühl: Rizzuto hat eine eher schwere Vorbereitung hinter sich, andere werden ihm den Rang ablaufen. Gerade im Camp in Bad Leonfelden war es so. Aber kaum geht es richtig los, ist er wieder da. Das Kraftpaket spielt.

"Das war vielleicht gefühlt so", grinst Rizzuto auf die Frage, ob er kurzzeitig weg vom Fenster war. "Ich gehe immer gut vorbereitet in eine Vorbereitung, war von Beginn an voll da. Ich habe mich nie hintendran gefühlt. Es ist doch legitim, dass der Trainer Alternativen ausprobiert. Es kann ja auch mal passieren, dass ich verletzt ausfalle oder so", sagt er dann selbstbewusst.

Gerade gegen Magdeburg hat er gezeigt, dass es schwer wird, an ihm vorbeizukommen. Er war der auffälligste Auer, bestach vor allem durch seine scharfen Flanken und seine Flügelläufe. Belohnt hat er sich und seine Mannen dafür noch nicht. "Das kommt noch. Wir stehen gut, das ist die Basis. Jetzt müssen wir die Stärke noch nach vorn übertragen", ist ihm nicht bange.

Er weiß, dass er mit seinen Auern immer schwer in die Saison startet, aber dann ins Laufen kommt.

Der Magdeburger Alexander Ignjovski (r.) bringt Calogero Rizzuto unfair aus dem Tritt.
Der Magdeburger Alexander Ignjovski (r.) bringt Calogero Rizzuto unfair aus dem Tritt.  © Picture Point/S. Sonntag

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