Diese Aylbewerber halten Sachsens Straßen sauber

Ali, Mohamed und Abdul (v. l.)
Ali, Mohamed und Abdul (v. l.)

Aue - Sie wollten arbeiten, jetzt dürfen sie auch: Im Betriebshof von Aue putzen jetzt drei Asylbewerber.

Ali, Mohamed und Abdul aus Somalia können 80 Stunden im Monat arbeiten, bekommen dafür 1,05 Euro pro Stunde.

Die 19- bis 29-jährigen Männer dürfen erst mal vier Monate ran, dann muss der Job nach Asylbewerberleistungsgestz neu beantragt werden.

Auch in Dresden arbeiten schon einige Asylbewerber. Dort pflegen 20 Männer den Friedhof im Dresdner Industriegebiet. Diese gemeinnützigen Arbeitsgelegenheiten dürfen Flüchtlinge nach drei Monaten in Deutschland ausüben, das Sozialamt bezahlt.

Für derartige Maßnahmen bekommt ein Dresdner Bürger 1,75 Euro pro Stunde, der Asylbewerber nach dem Asylbewerberleistungsgesetz 1,05 Euro.

Ziel ist es, den Flüchtlingen erste Kontakte zur deutschen Gesellschaft und Arbeitswelt zu ermöglichen.

Foto: Stadt Aue


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