Sachsen blamiert sich mit Suizid des Terroristen

Bei Twitter überschlagen sich die Posts.
Bei Twitter überschlagen sich die Posts.

Dresden/Leipzig - Nach dem Selbstmord des mutmaßlichen Terroristen Dschaber al-Bakr (22) im Leipziger Haftkrankenhaus (TAG24 berichtete) brechen im Internet nun alle Dämme der Häme. Im Fokus dabei Sachsen.

Schon seit Wochen ist besonders in Westdeutschland "Sachsenbashing" ein beliebter Trend bei Twitter. Nach den Ausschreitungen von Heidenau, Freital, Claußnitz und Bautzen sind scheinbar viele Bundesbürger überzeugt, dass in Sachsen zuhauf Chaoten, Neonazis und Ewiggestrige leben, die mit der Polizei unter einer Decke stecken.

Und nun auch noch der (vorhersehbare) Selbstmord des terrorverdächtigen Syrers.

Politiker reagierten fassungslos auf die Todesnachricht. "Wie konnte das geschehen?", fragte der Grünen-Politiker Volker Beck auf Twitter. Der SPD-Verteidigungsexperte Johannes Kahrs schrieb: "Was ist denn schon wieder in Sachsen los? Irre." Der SPD-Außenpolitiker Niels Annen kommentierte, er sei "sprachlos". "Was ist da los?!", fragte auch Familienministerin Manuela Schwesig (SPD).

Das Internet macht sich lustig. Auch Verschwörungstheorien machen die Runde, was in Sachsen so alles passiert, wenn keiner hinschaut...


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