CFC-Bozic: "Ein schöner, aber kein perfekter Tag!"

Chemnitz - Die ersten drei Punkte hat der CFC im Sack. Doch das 3:2 gegen Union Fürstenwalde hing bis in die Nachspielzeit am seidenen Faden!

Matchwinner Dejan Bozic (l., gegen den Fürstenwalder Peter Köster) war nach dem CFC-Auftakterfolg zufrieden, aber auch selbstkritisch.
Matchwinner Dejan Bozic (l., gegen den Fürstenwalder Peter Köster) war nach dem CFC-Auftakterfolg zufrieden, aber auch selbstkritisch.  © Harry Härtel/Haertelpress

Lukas Stagge kam zwölf Meter vorm Chemnitzer Tor frei zum Schuss, der starke Jakub Jakubov parierte mit beiden Fäusten und rettete den Dreier. "Es standen zwar viele Spieler vor mir, ich habe den Ball aber relativ gut gesehen. Er kam auch nicht so platziert", meinte der Tscheche, der einen gelungenen Einstand feierte. Wie einige andere auch.

Matti Langer zum Beispiel. Er köpfte zur frühen Führung ein. Oder Tobias Müller. Der vergab erst freistehend nach Vorarbeit von Pascal Itter (15.), sieben Minuten später schob er überlegt zum 2:0 ein.

Matchwinner war neben Keeper Jakubov aber Dejan Bozic. Mit seinem Kopfball-Aufsetzer nach Flanke von Itter (85.) belohnte er den himmelblauen Sturmlauf in der letzten halben Stunde. "Ich sehe, dass Daniel Frahn kurz geht. Da musst du als zweiter Stürmer den langen Pfosten besetzen und hoffen, dass der Ball durchrutscht. Das Glück hatte ich", freute sich der Siegtorschütze, war aber auch selbstkritisch: "Ich muss schon mit der ersten Aktion das Tor machen. Dann wäre der Tag noch schöner gewesen."

Das Spiel lief gerade mal 100 Sekunden. Bozic stiefelte nach Pass von Frahn allein aufs Tor zu, fand aber in Keeper Paul Büchel seinen Meister: "Normalerweise mache ich den rein."

Auch aus einem anderen Grund wollte Neuzugang Bozic nicht von einem perfekten Regionalliga-Start sprechen: "Wir haben nicht zu null gewonnen. Deshalb ist es ein schöner, aber kein perfekter Tag."

Titelfoto: Harry Härtel/Haertelpress


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