Hausmeister-Wirrwarr: Dieser Sparbeschluss lief ins Leere

Chemnitz - Die Privatisierung von Hausmeister-Diensten an Schulen: Einigen Politikern schwante offenbar schon länger, dass der 2011 gefasste Sparbeschluss (TAG24 berichtete) ins Leere lief.

Der Privatisierung von Hausmeisterleistungen in Schulen traute CDU-Stadträtin Ines Saborowski (50) nicht über den Weg.
Der Privatisierung von Hausmeisterleistungen in Schulen traute CDU-Stadträtin Ines Saborowski (50) nicht über den Weg.  © Klaus Jedlicka

2016 fragte Gordon Tillmann (46, FDP) bei Baubürgermeister Michael Stötzer (45, Grüne) nach. Der antwortete: "Mit der Umsetzung der Maßnahme wurden bisher überwiegend gute Erfahrungen gemacht."

Zwei Jahre später will der Bürgermeister die Privatisierung stoppen, spricht von "Unwirtschaftlichkeit".

Auch Ines Saborowski (50, CDU) schenkte den blumigen Einsparversprechen wenig Glauben, erkundigte sich 2017 nach den Kosten.

Die Privatisierung sollte eigentlich rund 460.000 Euro einsparen. Am Ende zahlt die Stadt mit rund 948.000 Euro drei Mal so viel wie geplant.


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