Kaum im Amt, schon macht er Druck: Wofür der neue IHK-Chef Kämpfen will

Chemnitz - Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Chemnitz setzt auf Kontinuität. Nach dem plötzlichen Tod ihres Präsidenten Franz Voigt (65) wählte sie wieder einen Vogtländer an die Spitze, den Medizintechnik-Unternehmer Dieter Pfortner (64).

Dieter Pfortner (64) möchte als neuer IHK-Präsident den Fachkräftemangel bekämpfen.
Dieter Pfortner (64) möchte als neuer IHK-Präsident den Fachkräftemangel bekämpfen.  © IHK

Hauptgeschäftsführer Hans-Joachim Wunderlich (63) freut sich auf den neuen Präsidenten: "Er ist in der Region bekannt, gut vernetzt, hoch dekoriert und sitzt auch im Beirat der Peter-Maffay-Stiftung."

Als Chef der P&R Health Care in Markneukirchen besitzt Dieter Pfortner zwei Medizinfirmen, die chirurgisches Nahtmaterial und Nadeln herstellen.

Der IHK-Präsident vertritt 70.000 Mitgliedsfirmen. Seine Hauptaufgabe sieht er im Kampf gegen den Fachkräftemangel. Hans-Joachim Wunderlich: "51 Prozent aller offenen Stellen in Sachsen sind länger als sechs Monate unbesetzt."

Darum wirbt Dieter Pfortner für gute Arbeitsbedingungen in den Unternehmen, um Fachkräfte anzulocken, und um eine bessere Bildung - durch mehr Lehrer auch in Berufsschulen und eine verstärkte Lehrerausbildung in Chemnitz.


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