Vorbereitungen laufen: Chemnitz legt los mit der Videoüberwachung

Chemnitz - Kaum im Stadtrat beschlossen, legt die Verwaltung mit der Videoüberwachung in der Innenstadt los. Seit Dienstag verlegt eine Spezialfirma aus Regensburg unterirdische Übertragungskabel, ab 16.  Juni werden die 38 Kameras aufgebaut.

Immer wieder gibt es Zoff an der Zenti.
Immer wieder gibt es Zoff an der Zenti.  © Harry Härtel/Haertelpress

420.000 Euro gibt das Rathaus für das Projekt aus. Noch einmal so viel Geld steuern die Projektpartner CVAG und C3 bei.

Bis September sollen die Kameras den Stadthallenpark, Zenti, Gleise und Haltestellen an der Bahnhofstraße, Reitbahnstraße und Straße der Nationen sowie das Areal ums Tietz überwachen.

Grüne und Vosi/Piraten sind gegen die öffentliche Überwachung. Auch unter dem Aspekt, dass die Kriminalität in Chemnitz im bundesweiten Vergleich eher durchschnittlich ist.

Dagegen sieht CDU-Stadtrat Alexander Dierks (30) in Chemnitz Kriminalitätsschwerpunkte: "Videoüberwachung ist ein Schritt von vielen, um Straftaten zu bekämpfen und das Sicherheitsgefühl zu stärken."

Die Kabel für die neuen Videokameras werden verlegt.
Die Kabel für die neuen Videokameras werden verlegt.  © Maik Börner

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