Darum hängen die Leute im Küchwald in den Seilen

Chemnitz - Fixpunkt anvisieren, Zeit nehmen - und beim Balancieren Spaß haben: Groß und Klein können sich am Wochenende beim Slackfest im Küchwaldpark auf Seilen ausprobieren.

Lässt sich nicht von Be­hin­de­run­gen ab­hal­ten: Der Chem­nit­zer Mar­cel Rich­ter auf ei­ner Slack­li­ne.
Lässt sich nicht von Be­hin­de­run­gen ab­hal­ten: Der Chem­nit­zer Mar­cel Rich­ter auf ei­ner Slack­li­ne.  © Peter Zschage

Dort findet auch heute noch die mittlerweile 12. Ausgabe statt, das Chemnitzer Slackfest ist das älteste Europas.

"In Chemnitz ist damals - 2006 - die deutsche und osteuropäische Szene zusammengekommen, wir waren etwa 40 bis 60 Leute", sagt Slackfest-Mitorganisator Hendrik Hadlich (40) vom Chemnitzer Verein "Walden".

Und wie geht's? "Ein Anfänger sollte mit einer bis 5 bis 6 Meter langen Slackline anfangen. Draufsteigen, sich auf einen Fixpunkt am Ende konzentrieren und dann langsam loslaufen", sagt der erfahrene Seiltänzer Benjamin Jahn (32).

Ruhe ist das A und O. Jahn: "2017 war ich hier bei einem Wettbewerb zu schnell unterwegs, bin gestürzt und habe mir den Mittelfußknochen gebrochen."

Bis auf Jahns Sturz und einen Armbruch ist bei dem Chemnitzer Slackfest noch nichts Schlimmeres passiert.

Wer sich ausprobieren will, kann heute vorbeischauen, es gibt dünne und breite Slacklines in verschiedenen Höhen, auch Wettbewerbe finden statt. "Auf den schmalen kann man übrigens besser laufen, sie passen besser zur Fußform", so Organisator Hadlich.

Ruhe und Konzentration: Benjamin Jahn zeigt, was für Slackliner möglich ist.
Ruhe und Konzentration: Benjamin Jahn zeigt, was für Slackliner möglich ist.  © Peter Zschage

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