City-Demo: Mehr Azubis und Geld für die Pflege

Chemnitz - Pflege als drängendes Zukunftsthema - Wohlfahrtsverbände haben es am Mittwoch unter dem Motto "denkmalPlfege" ins Zentrum gerückt.

Die Sprecherin der Pflegeverbände Sabine Geck (50, M.) und Azubis warben Mittwoch auf dem Markt für mehr Aufmerksamkeit.
Die Sprecherin der Pflegeverbände Sabine Geck (50, M.) und Azubis warben Mittwoch auf dem Markt für mehr Aufmerksamkeit.  © Uwe Meinhold

Auf dem Neumarkt konnten sich Chemnitzer über Pflegemöglichkeiten informieren, in Alterssimulationsanzüge schlüpfen und mit Landtagsabgeordneten sprechen.

Liga-Sprecherin Sabine Geck (50): "Wir wollen auf die Situation in der Pflege aufmerksam machen. Es ist eines der dringlichsten Themen und kann heute oder morgen jeden von uns persönlich betreffen."

Die Verbände von Arbeiterwohlfahrt, DRK, Caritas und weitere informierten auch über Ausbildungsberufe in der Pflege. Der Bedarf ist groß und wächst weiter. Von den rund 3600 Plätzen der 31 Chemnitzer Pflegeheime sind über 95 Prozent belegt. Laut Prognosen werden bis 2030 weitere 600 Plätze in Pflegeheimen benötigt. Der Bedarf an Pflegekräften steigt bis dahin sachsenweit um 21.000.

"Deshalb müssen deutlich mehr Ausbildungsplätze angeboten und die physisch und psychisch belastende Arbeit besser vergütet werden", so Landtagsabgeordnete Susanne Schaper (40, Linke).

Titelfoto: Uwe Meinhold


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