Zu viele Männer? Kritik an Kampagne "Die Stadt bin ich"

Chemnitz - Männerüberschuss: Die Marketingkampagne "Die Stadt bin ich" ist zu wenig weiblich.

Gleichstellungsbeauftragte Pia Hamann (56) kommen bei der Kampagne "Die Stadt bin ich" die Frauen zu kurz.
Gleichstellungsbeauftragte Pia Hamann (56) kommen bei der Kampagne "Die Stadt bin ich" die Frauen zu kurz.  © Klaus Jedlicka

Das kritisiert die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt, Pia Hamann. Ihre Vorlage berät der Stadtrat nächste Woche.

"Die Stadt bin ich - Macher der Woche" stellte im vergangenen halben Jahr 16 männliche und sieben weibliche "Macher" vor, lautet die Kritik.

Im Fotoblog "1000 Gesichter" seien auf der Startseite sogar 18 Männer und nur fünf Frauen vertreten. Im Video "Stat(d)t Kultur" sprechen gar nur fünf Männer, aber keine Frau.

Die von der CWE im Auftrag der Stadt betriebene Marketingkampagne "Die Stadt bin ich" samt Homepage und Facebook-Auftritt erreicht pro Jahr etwa 50.000 Nutzer, so eine Anfrage von Falk Müller (43, AfD).

Zum Vergleich: Die Homepage der Stadt Chemnitz verzeichnet rund eine Million Besucher.

Ein durch und durch männlicher Internetauftritt der Kampagne "Die Stadt bin ich".
Ein durch und durch männlicher Internetauftritt der Kampagne "Die Stadt bin ich".  © Screenshot/Die Stadt bin ich

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