Hier forscht die TU an den Autos der Zukunft

Chemnitz - "Sachsen muss Autoland bleiben!" Da waren sich Thomas von Unwerth (51), Professor für Alternative Fahrzeugantriebe an der TU Chemnitz, und seine Besucher von der SPD-Landtagsfraktion, Jörg Vieweg (47) und Thomas Baum (53), einig. Die Politiker informierten sich an der TU über den Brennstoffzellenantrieb für Autos und Busse.

Zwischen Brennstoffzelle und Wasserstoff: (v.l.) Prof. Thomas von Unwerth, Jörg Vieweg, Thomas Baum und Karl Lötsch.
Zwischen Brennstoffzelle und Wasserstoff: (v.l.) Prof. Thomas von Unwerth, Jörg Vieweg, Thomas Baum und Karl Lötsch.  © Klaus Jedlicka

Von Unwerth und der Geschäftsführer des Vereins "Hzwo", Karl Lötsch (31), erklärten, wie in Sachsen ein Netzwerk an Forschern, Zulieferern und Herstellern zusammenwächst. Ziel: die Entwicklung preisgünstiger und alltagstauglicher Fahrzeuge mit Wasserstoffantrieb.

Ziel ist es auch, die derzeit 22.000 Arbeitsplätze in der Autoindustrie in Sachsen in Zeiten der E-Mobilität zu erhalten. Thomas Baum dachte dabei an Ostsachsen: "Wir brauchen die Zukunftsfabriken im ganzen Land."

Jörg Vieweg war von den Fortschritten beeindruckt: "Die Arbeit an den Hochschulen Chemnitz und Zwickau ist die Basis für die Mobilität der Zukunft. E-Autos mit Akkuantrieb funktionieren nicht für die breite Masse."

Thomas von Unwerth gab den Politikern noch einige Wünsche mit: "Wir benötigen noch mehr Förderung, Hilfe beim Ausbau des Wasserstoff-Tankstellennetzes und Unterstützung, um regionale Partner wie eins energie und CVAG einzubinden."

Titelfoto: Klaus Jedlicka


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