Sachsen gibt 1,6 Mio. Euro für das Auto der Zukunft

Chemnitz - Die Zukunft der Mobilität kommt aus Chemnitz und Sachsen: Das Wissenschaftsministerium fördert den Brennstoffzellen-Verein "HZwo" mit 1,6 Millionen Euro. So viel wert ist der Sieg beim Förderwettbewerb "Innovationscluster Sachsen".

TU-Professor Thomas von Unwerth erklärt Forschern das Modell einer Brennstoffzelle.
TU-Professor Thomas von Unwerth erklärt Forschern das Modell einer Brennstoffzelle.  © Peter Zschage

Bei HZwo arbeiten TU Chemnitz sowie fünf Unternehmen der Region an einer kostengünstigen und praxistauglichen Brennstoffzelle für das umweltfreundliche Auto von morgen. Zudem bauen die Forscher eine Zulieferindustrie auf. Der Verein bewarb sich mit dem Netzwerk Energy Saxony um das Fördergeld.

Staatssekretär Uwe Gaul schwärmte bei der Übergabe des Bescheides: "Mit dem HZwo-Team haben wir einen Player mit frischen Ideen und dem Mut, visionär und konkret zugleich zu denken, gefunden."

HZwo-Geschäftsführer Karl Lötsch (31) wiederum lobt den Freistaat: "Sachsen ist das einzige Bundesland, das die Brennstoffzelle in diesem Ausmaß fördert."

HZwo und TU wollen dem Brennstoffzellenantrieb ab 2020 zum Durchbruch verhelfen.

Die Mobilität der Zukunft testet das "HZwo"-Team an einem Audi mit Brennstoffzellenantrieb.
Die Mobilität der Zukunft testet das "HZwo"-Team an einem Audi mit Brennstoffzellenantrieb.  © TU Chemnitz/Steve Conrad

Titelfoto: TU Chemnitz/Steve Conrad


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