Endlich kann saniert werden! Grundschule bekommt fast 8 Mio. Euro

Die Sanierung soll im Februar abgeschlossen sein.
Die Sanierung soll im Februar abgeschlossen sein.  © Thomas Türpe

Dresden - Dresden ist nicht nur barock, Dresden kann auch richtig gut modern. Beste Beispiele sind die Schulen des Typs Dresden aus DDR-Zeiten.

Einer der wichtigsten Bauten der Reihe kann jetzt zu Ende saniert werden - die Kostenfrage ist geklärt.

Die Stadt erhielt Fördermittel in Höhe von 7,9 Millionen Euro für die Sanierung der 49. Grundschule „Bernhard August von Lindenau" in Plauen.

Dabei handelt es sich um Steuergelder, die der Freistaat weiterleitet. Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 11,2 Millionen Euro.

Der Bau stammt aus dem Jahr 1966. Er wurde als siebter seiner Modell-Reihe ("Dresden-Atrium") 1968 fertiggestellt und ist laut Stadt die letzte nach dem Originalentwurf gebaute Schule, in der sich noch ein großer Anteil Originalsubstanz findet. Innen und außen gab's allerdings Verschleiß.

Das Gebäude war energetisch völlig veraltet. Seit Sommer 2016 laufen die Umbau- und Modernisierungsarbeiten unter Berücksichtigung des Denkmalschutzes; im Februar soll das Haus wieder in Betrieb genommen werden. Die 417 Schüler lernen in 16 Klassen noch am Ausweichstandort Höckendorfer Weg.

"Erfunden" wurden die Schultypen 1963 in Dresden. Die Projektleitung lag bei der TU.

Der Vertreter des Landes, Frank Pfeil (v.l.), die Landtagsabgeordneten Aline Fiedler (41, CDU) und Albrecht Pallas (37, SPD), sowie Bürgermeister Detlef Sittel (CDU) und Schulleiter Uwe Schmidt mit dem Förderscheck.
Der Vertreter des Landes, Frank Pfeil (v.l.), die Landtagsabgeordneten Aline Fiedler (41, CDU) und Albrecht Pallas (37, SPD), sowie Bürgermeister Detlef Sittel (CDU) und Schulleiter Uwe Schmidt mit dem Förderscheck.  © Thomas Türpe

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