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OB Ludwig lockt mit 250.000 Euro: Chemnitz greift nach Ostrale

Geht das Kunstfestival aus Dresden weg?

Finanzknappheit und ungeklärte Raumsituation: Kann Chemnitz der Ostrale bessere Bedingungen bieten als Dresden?

Von Mario Adolphsen, Guido Glaner

Chemnitz/Dresden - Seit Jahren führt die Internationale Ausstellung für zeitgenössischen Kunst namens Ostrale in Dresden ein als prekär empfundenes Dasein bei Finanzknappheit und ungeklärter Raumsituation. Nun scheint für die Ostrale-Macher eine Lösung gefunden, doch ist dabei Dresden außen vor. Nach Informationen von TAG24 soll sich die Kunstausstellung schon mit ihrem nächsten Jahrgang 2019 in Chemnitz ansiedeln. In einer geheimen Absichtserklärung, die TAG24 vorliegt, macht Oberbürgermeisterin Barbara Ludwig (SPD) der Ostrale ein weitreichendes Angebot.

Ostrale-Chefin Andrea Hilger.
Ostrale-Chefin Andrea Hilger.

Bei einem Treffen der Stadtoberen mit Ostrale-Chefin Andrea Hilger und Ostrale-Rechtsvertreter Bernd Kugelberg am 12. März in Chemnitz wurde die Zusammenarbeit verabredet. Ein Konzept "Ostrale - Zentrum für zeitgenössische Kunst in Chemnitz" entstand, das "Grundlage" sei für die "Absichtserklärung der Stadt Chemnitz" vom 29. März, mit "Präambel" und fünfgliedrigem "Angebot", unterzeichnet von der OB.

Darin stellt die Stadt Chemnitz der Kunstausstellung einen Vertrag mit mindestens zehn Jahren Laufzeit mit Verlängerungsoption in Aussicht, weiterhin die "Einbindung der Ostrale in die Kunststrategie der Stadt 2018 bis 2030 mit Kooperationsfeldern zu den Museen der Stadt, Schulen, Hochschulen, zu Institutionen insbesondere auch der Kreativwirtschaft und der Stadtentwicklung".

Schließlich sei die Stadt Chemnitz "bestrebt mit der Unterzeichnung eines Grundlagenvertrages und dessen Beschluss im Stadtrat im Jahr 2018 zur finanziellen Planungssicherheit des Programmes einen jährlichen Zuschuss der Stadt in Höhe von max. 250 000 Euro festzulegen". Der Betrag entspräche einem Drittel des Gesamtbudgets und würde die gesamten Verwaltungskosten für Miete und Personal decken.

Auf Nachfrage wollte die Chemnitzer Stadtverwaltung zu den Plänen am Mittwoch keine Stellung nehmen.

Oberbürgermeisterin Barbara Ludwig.
Oberbürgermeisterin Barbara Ludwig.

Die Ostrale entstand 2007 in Dresden auf Initiative von Andrea Hilger. Von der Stadt wurden der Kunstausstellung die baufälligen Futterställe im Ostragehege zugewiesen, ein Ort, den das Projekt seither im Namen trägt.

Die Futterställe konnten in den zurückliegenden Jahren nur mit Ausnahmegenehmigungen betrieben werden und sind seit dem vergangenen Jahr gesperrt.

Ihre Sanierung lehnt die Stadt angesichts hoher Kosten von 13,5 Millionen Euro ab. Alternative Standorte wurden gesucht, gefunden und wieder verworfen. Das aktuelle Angebot der Stadt Dresden richtet sich auf den sogenannten "Schweinedom" auf dem Schlachthofgelände, von der Ostrale für mehrere Monate im Sommer zu mieten.

Der Schweidom sei zu klein, die Nutzungsdauer zu kurz, befanden die Macher der Ostrale und lehnten ab. „Wir veranstalten ganzjährig Bildungsprogramme, unterhalten Räume als Lager und Werkstätten oder als Ateliers", sagte Andrea Hilger im März. Es gehe um ein ganzheitliches Konzept von Kunst, das mehr sei, als nur Bilder an die Wand zu hängen.

Ein solch ganzheitliches Konzept samt üppiger Finanzierung wird Chemnitz nun wohl möglich machen. Als neue Standorte der Kunstausstellung in Chemnitz kommen zwei in Frage. In dem ersten Konzept favorisierten die Ostrale-Macher ein Industriegelände in der Lerchenstraße, direkt hinter dem Hauptbahnhof. Inzwischen soll auch das weiträumige Areal der ehemaligen Wanderer-Werke an der Zwickauer Straße im Gespräch sein.

Findet in Chemnitz zusammen, was zusammengehört?

Der Ostrale-Lieferwagen vorm Industriegelände bezeugt einen von mehreren Besuchen der Ausstellungsmacher in Chemnitz.
Der Ostrale-Lieferwagen vorm Industriegelände bezeugt einen von mehreren Besuchen der Ausstellungsmacher in Chemnitz.

Zumindest treffen sich Interessen. Während die Ostrale nach einem neuen Standort mit Perspektive samt sicherer Geldmittel sucht, will Chemnitz - wie Dresden - europäische Kulturhauptstadt 2025 werden.

Eine Ausstellung mit zeitgenössischer Kunst an die Stadt zu binden, sozusagen eine documenta im Kleinen, würde deren Kulturleben weiter aufmöbeln und für die Bewerbung Punkte bringen, meint man in der Stadt.

Offenbar um Expertisen gebeten wurden auch die scheidende Generaldirektorin der Kunstsammlungen Chemnitz, Ingrid Mössinger, und deren Nachfolger Frédéric Bußmann.

Würde die Ostrale für Chemnitz im Hinblick auf die Kulturhauptstadtbewerbung wohl unbestreitbar einen Standortvorteil ergeben, könnte ihr Abgang für Dresden das Gegenteil bedeuten.

Es scheint, als würde Chemnitz Dresden ein Schnippchen schlagen. Wenn denn der Chemnitzer Stadtrat den Plänen der OB zustimmt.

Skulpturen, überlebensgroße Figuren, Fotografien - Blick in einen der Ausstellungsräume der Ostrale 2017. Aus Gründen der Raum- und Finanznot hat sich die Ausstellung vergangenes Jahr das Konzept einer "Biennale" verpasst (wollte in Dresden nur noch alle
Skulpturen, überlebensgroße Figuren, Fotografien - Blick in einen der Ausstellungsräume der Ostrale 2017. Aus Gründen der Raum- und Finanznot hat sich die Ausstellung vergangenes Jahr das Konzept einer "Biennale" verpasst (wollte in Dresden nur noch alle

Fotos: Eric Münch, Uwe Meinhold, DPA, privat

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