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Ein Jahr nach der Flüchtlingskrise: So läuft die Asylhilfe in Dresden

Riesenaufregung vor über einem Jahr! Doch wie sieht es aktuell aus mit Flüchtlingsstrom und der damit verbundenen Hilfe in Dresden aus?

Von Dominik Brüggemann

Ehrenamtskoordinator Clemens Hirschwald (53, li.) im Gespräch mit TAG24-Reporter Dominik Brüggemann.
Ehrenamtskoordinator Clemens Hirschwald (53, li.) im Gespräch mit TAG24-Reporter Dominik Brüggemann.

Dresden - Rund ein Jahr nach dem großen Flüchtlingsstrom sind die Dresdner Notunterkünfte längst geschlossen, Krisenstäbe aufgelöst.

Während 2015 insgesamt 4178 Flüchtlinge in Dresden untergebracht wurden, kamen im Jahr 2016 nur noch 1839 nach Dresden. Sie stammen hauptsächlich aus Syrien (546), Afghanistan (352) und dem Irak (175). Was bleibt, ist die große Herausforderung der Integration.

Viele Dresdner helfen dabei ehrenamtlich. Clemens Hirschwald (53), Ehrenamtskoordinator der Stadt, hilft den Helfern bei der Arbeit.

Nach einem Jahr im Amt stellt er fest: „Es gab zunächst eine große Euphorie, viele wollten irgendwie helfen. Es gab gute Aktionen, aber auch nur gut gemeinten Aktionismus.“ Inzwischen habe sich die Anzahl der damals 5000 Helfer etwa halbiert.

2015 nahm Dresden 4178 Flüchtlinge auf, reagierte mit provisorischen Unterbringungsmöglichkeiten. Das DRK unterstützte die schnelle Versorgung.
2015 nahm Dresden 4178 Flüchtlinge auf, reagierte mit provisorischen Unterbringungsmöglichkeiten. Das DRK unterstützte die schnelle Versorgung.

Beispiel Wohnungssuche: Anerkannte Flüchtlinge stoßen häufig auf Ablehnung.

„Wir haben eigentlich nur die Vonovia, die an neu zugewanderte Migranten vermietet. Bei vielen anderen haben wir zum großen Teil leider negative Erfahrungen gemacht“, berichtet Hirschwald. Ein ausländischer Akzent am Telefon schrecke bereits viele Vermieter ab.

Die Initiative „Deutschkurse, Asyl, Migration, Flucht“ hilft bei dem Problem und gibt stadtweit Sprachkurse. Die Initiative wurde dafür mit dem „Deutschen Engagementpreis 2015“ ausgezeichnet.

Auch im „Montagscafé“ im Kleinen Haus des Schauspielhauses treffen sich Flüchtlinge und Dresdner seit über einem Jahr. Die aktuelle Projektkoordinatorin Wanja Saatkamp (41) sagt: „Uns ist wichtig, dass die Geflüchteten gemeinsam mit Dresdnern Zeit verbringen.“ Inzwischen steht hier die Interaktion im Vordergrund, unabhängig von der Herkunft der Leute. Theater spielen, Frauentreffs und ein offenes Café gehören bislang zum Programm.

Hirschwald ist dankbar für die vielen Helfer. Allein 800 Paten gibt es aktuell in Dresden. Sie werden weiterhin gesucht. Dafür sollten drei Stunden pro Woche und mindestens sechs Monate Zeit zur Verfügung stehen.

„Begleitung in der Integration ist eine längerfristige Sache. Die, die es machen, sind unglaublich wertvoll“, betont Hirschwald. Mehr Infos gibt es hier.

Im Kleinen Haus des Staatsschauspiels organisieren Freiwillige seit über einem Jahr das "Montagscafé" - ein Treffen von Flüchtlingen und Dresdnern.
Im Kleinen Haus des Staatsschauspiels organisieren Freiwillige seit über einem Jahr das "Montagscafé" - ein Treffen von Flüchtlingen und Dresdnern.

ERSTE UNTERKÜNFTE SCHON WIEDER ZU

Die Erstaufnahmeeinrichtung des Freistaats an der Blasewitzer Straße sollte im Sommer 2016 in Betrieb gehen. Wenige Monate später wurde das Aus beschlossen.
Die Erstaufnahmeeinrichtung des Freistaats an der Blasewitzer Straße sollte im Sommer 2016 in Betrieb gehen. Wenige Monate später wurde das Aus beschlossen.

Für die Erstaufnahme von Flüchtlingen ist offiziell die Landesdirektion Sachsen zuständig. In Dresden hat sie etliche Erstaufnahmeeinrichtungen betrieben, kurzfristig hochgezogen und auch wieder geschlossen.

Beispiel Blasewitzer/Fetscherstraße: 700 Plätze in Containern wurden hier bis Mitte 2016 bereitgestellt. In Betrieb ging der Standort nicht. Die Stilllegung wurde schon Ende September verkündet. Noch stehen die Container.

Stabiler wird die im Bau befindliche Erstaufnahmeeinrichtung für 700 Asylbewerber an der Stauffenbergallee/Ecke Hammerweg. Das Projekt kostet 37 Millionen Euro.

Fotos: Eric Münch, DPA, Petra Hornig, Andreas Weihs

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