Hat die Kampagne "So geht sächsisch" noch eine Zukunft?

Da war die Werbe-Welt noch heil. Dirk Popp von der für die Standort-Kampagne zuständigen Agentur Ketchum Pleon 2014.
Da war die Werbe-Welt noch heil. Dirk Popp von der für die Standort-Kampagne zuständigen Agentur Ketchum Pleon 2014.

Von Juliane Morgenroth

Dresden - Die Imagekampagne „So geht sächsisch“ läuft seit der ausländerfeindlichen Ereignisse von Freital oder Heidenau auf Sparflamme. Doch 2016 soll sie wieder Fahrt aufnehmen.

„Ohne die Augen vor der aktuellen Situation zu verschließen, sollen auch weiterhin die mutigen, hilfsbereiten, engagierten und tatkräftigen Menschen in den Mittelpunkt der Kampagne gestellt werden, die es in diesem Land gibt und die eben auch und gerade für Sachsen stehen“, teilte Staatskanzlei-Chef Fritz Jaeckel (52, CDU) auf Anfrage von Falk Neubert (41, Linke) mit.

Die bereits gebuchten großen Werbemaßnahmen hätten „kostenneutral“ ins Jahr 2016 verschoben werden können. Dazu gehören auch TV-Werbespots für 1,8 Millionen Euro und Bahnhofswerbung für 268 000 Euro.

Laut Staatskanzlei werden derzeit neue Impulse für die Weiterführung der Kampagne entwickelt, „die der aktuellen Situation Rechnung tragen“.

Fotos: Juliane Morgenroth


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