Alarmstufe Rot! Eis-Stürme toben über Sachsen

Dresden – Der Winter hat Sachsen wieder fest im Griff. Eisige Winde sorgen für Bibberkälte, kombiniert mit Neuschnee kommt es immer wieder zu heftigen Schneeverwehungen.

Zieht euch in den kommenden Tagen warm an!
Zieht euch in den kommenden Tagen warm an!  © DPA

Der Deutsche Wetterdienst hat dafür eine amtliche Unwetterwarnung ausgegeben. Im Nordwesten von Sachsen wurde sogar Alarmstufe "Rot" ausgegeben. Gewarnt wird vor eisigen Sturmböen von bis zu 65 km/h. Dazu wird es bitterkalt mit bis minus zehn Grad. Durch den heftigen Wind liegt die gefühlte Temperatur aber deutlich darunter.

Hinzu gibt bis zu zehn Zentimeter Neuschnee, wodurch es immer wieder zu oft starken Schneeverwehungen kommt. Autofahrer müssen vor allem auf Nebenstraßen auf Schneewehen und Glätte achten.

Seit Freitagabend hatte es im Freistaat, vor allem im Norden, geschneit. "Es ist sehr winterlich und landesweit weiß", sagte Meteorologe Florian Engelmann vom Deutschen Wetterdienst (DWD) am Sonntag. Böiger, teils stürmischer Wind sorgte für Schneeverwehungen. Diese hatten bereits den Hauptbahnhof in Leipzig lahm gelegt (TAG24 berichtete), in Radebeul bei Dresden war ein Baum auf die Straße gestürzt und hatte die Oberleitung gekappt (TAG24 berichtete).

Doch es gibt nicht nur die schlechten Seiten. Wer sich warm genug anzieht, kann herrliche Wintertage erleben. Die Sonne sorgt für einen "schönen Wintertag, aber ohne strahlend blauen Himmel". Am Montag werde "Kaiserwetter" in Sachsen erwartet.

Laut Engelmann wird sich der Schnee bei Minusgraden einige Tage halten. Vor allem nachts bleibe es frostig, nur tagsüber werde es ab Dienstag milder. Ob der Winter dann dem Frühling endgültig Platz macht, ist offen: "Es wird milder, aber es gibt auch immer wieder Fronten, wo Schnee dabei sein kann."

Auf den Straßen kommt es immer wieder zu Schneeverwehungen.
Auf den Straßen kommt es immer wieder zu Schneeverwehungen.  © DPA