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Erneute Gewalt in Heidenau: Rechte greifen Polizisten an

Heidenau - Vor einer Notunterkunft für Flüchtlinge in Heidenau bei Dresden ist es die zweite Nacht in Folge zu Krawallen gekommen. Rechte Demonstranten warfen am späten Samstagabend Bierflaschen und Böller auf Polizisten, wie ein Sprecher der Polizei am Sonntagmorgen sagte.

Angriff von Rechten auf einen Polizisten in Heidenau ab 1:30 Minuten im Video

Vor einer Notunterkunft für Flüchtlinge in Heidenau bei Dresden ist es die zweite Nacht in Folge zu Krawallen gekommen.
Vor einer Notunterkunft für Flüchtlinge in Heidenau bei Dresden ist es die zweite Nacht in Folge zu Krawallen gekommen.

Vor einer Notunterkunft für Flüchtlinge in Heidenau bei Dresden ist es die zweite Nacht in Folge zu Krawallen gekommen. Rechte Demonstranten warfen am späten Samstagabend Bierflaschen und Böller auf Polizisten, wie ein Sprecher der Polizei am Sonntagmorgen sagte.

Rechte und linke Demonstranten standen sich in den Abendstunden vor der Flüchtlings-Notunterkunft in Heidenau gegenüber. Beide Seiten waren durch eine Bundesstraße voneinander getrennt. Zunächst blieb es bei Pöbeleien und Beleidigungen.

Gegen 23 Uhr wollten die Asylgegner am ehemaligen Praktiker in Heidenau unterhalb des Albert-Schwarz-Bades plötzlich die 250 Teilnehmer der Aktion Dresden Nazifrei und Polizisten angreifen. Die Polizei griff rechtzeitig ein, ging mit Schutzschilden und unter Einsatz von Tränengas gegen die ca. 150 Asylgegner vor.

Ob es Verletzte oder Festnahmen gab, konnte die Polizei zunächst nicht sagen. "Wichtig ist zunächst einmal, dass sich die Lage wieder beruhigt hat", erklärte ein Sprecher.

Die erneuten Ausschreitungen kamen überraschend. Zunächst sah es am Sonnabend ruhig in Heidenau aus. Polizeisprecher Marko Laske (42) sagte gegenüber MOPO24 um 22.25 Uhr: "Die Lage ist ruhig und entspannt."

Etwa 150 Asylgegner hatten sich Sonnabend in Heidenau versammelt.
Etwa 150 Asylgegner hatten sich Sonnabend in Heidenau versammelt.

Und weiter: "Wir haben aktuell etwa 250 Asylbefürworter, die sich friedlich und kooperativ verhalten und auch schon Kontakt zu den Flüchtlingen aufgenommen haben."

Doch der Frieden hielt nicht lange. Ein MDR-Reporter vor Ort sagte, die Lage sei plötzlich aus dem Nichts eskaliert. Die Polizei spricht von einer neuen Qualität von Gewalt.

Bis zum Abend waren etwa 120 neue Flüchtlinge in der Notunterkunft angekommen. Die insgesamt vier Busse konnten das Gebäude ungehindert erreichen, wie der Sprecher weiter sagte. In dem Baumarkt befinden sich mittlerweile über 200 Menschen.

In der Nacht zuvor hatten Hunderte Menschen die Zufahrtsstraße zu dem ehemaligen Baumarkt blockiert. Sie pöbelten die Asylbewerber an und bewarfen Polizisten mit Steinen, Flaschen und Feuerwerkskörpern.

Bundesinnenminister Thomas de Maizière hat die Krawalle von Rechtsradikalen in Heidenau verurteilt. "Alle Asylbewerber und Flüchtlinge, ganz gleich ob sie später bleiben werden, haben das Recht auf eine anständige Unterbringung und Aufnahme, auf ein faires Verfahren", sagte der CDU-Politiker im ZDF.

"Wer Behörden daran hindert, das zu tun, der verlässt den Konsens der Demokraten. Das dürfen wir nicht hinnehmen."

Als erste Maßnahme gegen die Gewalttäter hat Sachsens Innenminister Markus Ulbig (51, CDU) am Sonntag die Einrichtung eines Kontrollbereiches angekündigt.

Etwa 150 Asylgegner versammelten sich vor dem Baumarkt in Heidenau.
Etwa 150 Asylgegner versammelten sich vor dem Baumarkt in Heidenau.
Aus einer Gruppe etwa 150 Rechtsextremer wurden Steine und Böller geworfen.
Aus einer Gruppe etwa 150 Rechtsextremer wurden Steine und Böller geworfen.
Die Polizei setzte Tränengas ein und drängte die Angreifer zurück.
Die Polizei setzte Tränengas ein und drängte die Angreifer zurück.
Vor der Flüchtlingsunterkunft im sächsischen Heidenau hat es die zweite Nacht in Folge rechtsradikale Ausschreitungen gegeben.
Vor der Flüchtlingsunterkunft im sächsischen Heidenau hat es die zweite Nacht in Folge rechtsradikale Ausschreitungen gegeben.
Die Polizei sprach von einer neuen Qualität der Gewalt.
Die Polizei sprach von einer neuen Qualität der Gewalt.

Fotos: Marko Förster, Christian Essler

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