FSV-Neuzugang Julius Reinhardt will turbulente CFC-Saison abschütteln!

Zwickau – Von allen zehn Neuzugängen, die der FSV Zwickau bisher unter Vertrag genommen hat, sticht einer heraus: Julius Reinhardt.

Das Autogramm von Julius Reinhardt ist bei den FSV-Fans schon begehrt.
Das Autogramm von Julius Reinhardt ist bei den FSV-Fans schon begehrt.  © Picture Point

Der 30-Jährige wechselte von Drittliga-Absteiger Chemnitzer FC an die Mulde und bringt die Erfahrung von 39 Zweit- und 148 Drittliga-Einsätzen für Braunschweig, Offenbach, Heidenheim und den CFC mit.

Bei den Himmelblauen durchlebte der gebürtige Karl-Marx-Städter zuletzt eine Spielzeit zum Vergessen. Trainerentlassung, Insolvenz, Abstieg – die letzten zwölf Monate gingen ihm an die Nieren: "Die Ereignisse will ich in dieser Form nicht noch einmal erleben müssen!"

Da kam die Sommerpause gerade recht. "Ich konnte etwas abschalten. Nach dem turbulenten letzten Jahr ist die dringend nötig gewesen", sehnt Reinhardt beim FSV inständig eine ruhigere Zeit herbei: "Hier herrscht ein enormes Miteinander. Alle stehen zusammen. Das macht den Verein stark, und damit werden wir wieder erfolgreich sein."

Dafür will er seinen Part spielen – im Mittelfeld. "Dort sehe ich mich", verdeutlicht der Routinier. Beim CFC sahen sie es nicht so. Aufgrund personeller Engpässe kam Reinhardt in der zweiten Saisonhälfte unter Coach David Bergner verstärkt als Innenverteidiger zum Einsatz.

Eine Position, die überhaupt nicht auf ihn zugeschnitten ist, wie Sportdirektor David Wagner meint: "Julius ist ganz klar ein Mittelfeldspieler, da gibt es keine zwei Meinungen. In dieser Funktion haben wir ihn verpflichtet, und das wird er bei uns spielen!"


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