Nach Explosion in Wohnhaus: Verdächtiger geschnappt

Glauchau - Nach Explosionen im Keller eines Wohnhauses knöpft sich nun das Amtsgericht Zwickau einen 43-Jährigen Tatverdächtigen vor. Früher hat er in genau jenem Haus gelebt.

Am frühen Sonntagmorgen kam es im Keller des Glauchauer Mehrfamilienhauses zu drei Explosionen. Der mutmaßliche Täter wohnte früher hier.
Am frühen Sonntagmorgen kam es im Keller des Glauchauer Mehrfamilienhauses zu drei Explosionen. Der mutmaßliche Täter wohnte früher hier.  © Andreas Kretschel

Ohrenbetäubender Krach, schwarzer Rauch und Scherben auf der Straße: Am Sonntagmorgen explodierte es dreimal in einem Glauchauer Keller (TAG24 berichtete).

Wie die Polizei Zwickau jetzt mitteilt, war am Tatort in der Hermannstraße ein ehemaliger Bewohner gesichtet worden, wie er sich aus dem Staub machte. Die Fahndung nach dem 43-jährigen Mann hatte Erfolg: Am Bahnhof im bayrischen Hof stellte ihn ein Bundespolizist.

Der Mann soll im Kellerraum des Wohnhauses drei Camping-Gaskartuschen zur Explosion gebracht und dadurch einen Brand im Kellerbereich ausgelöst haben. Die zwei im Haus lebenden Frauen (77 und 91 Jahre) blieben zum Glück unverletzt, die Einsatzkräfte konnten die Flammen bändigen.

Der Tatverdächtige sitzt jetzt in Untersuchungshaft. Was sein Motiv für die Explosionen war, bleibt unklar.

Titelfoto: Andreas Kretschel


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