Zu wenig Tickets verkauft: Sachsenring bekommt Geld vom Freistaat

Hohenstein-Ernstthal - Der Sachsenring bekommt eine dicke Finanzspritze vom Freistaat.

Am Rennwochenende im September waren nur 193.000 Zuschauer dabei, 200.000 wären nötig gewesen.
Am Rennwochenende im September waren nur 193.000 Zuschauer dabei, 200.000 wären nötig gewesen.  © DPA

Das Kabinett hat dafür eine Finanzhilfe in Höhe von 270.000 Euro beschlossen, um die Zahlungsfähigkeit der Sachsenring-Rennstrecken-Management GmbH (SRM) aufrechtzuerhalten, das hat die Freie Presse auf Nachfrage erfahren.

Diese Hilfe war nötig geworden, weil weniger Tickets als geplant verkauft wurden. Am Rennwochenende Mitte Juli waren rund 193.000 Zuschauer an der Strecke. Für eine rentable Veranstaltung müssten aber 200.000 Besucher kommen. 2017 waren sogar nur knapp 165.000 Zuschauer beim Rennen.

Das Geld ist ein Darlehen, das der Freistaat zu den üblichen Zinsen gewährt. Die Rückzahlung müsste bis Ende September 2019 erfolgen. Man wolle aber bei der EU beantragen, die Mittel als Beihilfe weiterzureichen. Dann müsste die SRM das Geld nicht zurückzahlen.

Noch immer ist nicht geklärt, ob es im nächsten Jahr wieder ein Rennen auf der Traditionsstrecke geben wird (TAG24 berichtete). Bislang konnte man sich noch nicht mit dem ADAC auf einen neuen Vertrag einigen

Titelfoto: DPA


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