Jede Menge Jobs: So wirbt Sachsen um Rückkehrwillige

Aue - Sachse, komm zurück: Noch verdient jeder zwölfte erwerbstätige Sachse sein Geld außerhalb des Freistaats.

Auch jenseits der Jobbörsen wird um Rückkehrer geworben. Hier die "Heimkehrerbörse" des Landratsamtes Pirna.
Auch jenseits der Jobbörsen wird um Rückkehrer geworben. Hier die "Heimkehrerbörse" des Landratsamtes Pirna.  © Screenshot

Zwischen den Feiertagen haben Landkreise und Unternehmen um rückkehrwillige Sachsen geworben, die gerade auf Heimaturlaub sind. Das kam offenbar an.

Bei Aktionstagen in Aue und Annaberg-Buchholz haben sich mehr als 800 Rückkehrwillige informiert. Mehr als 70 Firmen waren vor Ort. "Das Interesse der Firmen war somit so groß wie noch nie zuvor", so Jan Kammerl von der Wirtschaftsförderung Erzgebirge.

Zur 5. Job-Börse "Wiederda" im Kreis Bautzen kamen über 500 Besucher. Beworben wurden auch "weiche" Faktoren wie günstige Wohnungen. Vor Ort war z. B. auch die Stadt Bischofswerda.

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Deren Wirtschaftsförderer Manuel Saring: "Als Stadt Bischofswerda bieten wir allen unsere Unterstützung an, die gern (wieder) in ihrer Heimat das berufliche und private Glück finden möchten."

Beim "Rückkehrertag" in Nordsachsen hatten 58 Firmen 229 Jobs im Gepäck. 269 Interessierte kamen.

"Die Aussteller waren mehrheitlich mit der Resonanz sehr zufrieden. Wir hoffen nun, dass die vereinbarten Kontakte in den nächsten Tagen und Wochen intensiviert werden", so Uta Schladitz, Chefin der Wirtschaftsförderung Nordsachsen.

Titelfoto: Screenshot

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