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Was tun gegen Gewalt im Fußballstadion?

Dresden - Gewalt im Fußballstadion. Es ist ein Dilemma für Fans, Vereine und betroffene Kommunen. Gerade Dresden mit seinem Club Dynamo sorgt dabei immer wieder für Schlagzeilen. Aber auch Leipzig. Heute war das Thema Gegenstand eine Anhörung im Sächsischen Landtag.
Bei der Anhörung des Innenausschusses im sächsischen Landtag zum Thema Sicherheit im Fußball (v.l.): Ronald Beć vom Fanprojekt Dresden, Jonas Tillmann Gabler von der Kompetenzgruppe Fankulturen und Michael Gabriel von der Koordinationsstelle Fanprojekte.
Bei der Anhörung des Innenausschusses im sächsischen Landtag zum Thema Sicherheit im Fußball (v.l.): Ronald Beć vom Fanprojekt Dresden, Jonas Tillmann Gabler von der Kompetenzgruppe Fankulturen und Michael Gabriel von der Koordinationsstelle Fanprojekte.

Dresden - Gewalt im Fußballstadion. Es ist ein Dilemma für Fans, Vereine und betroffene Kommunen. Gerade Dresden mit seinem Club Dynamo sorgt dabei immer wieder für Schlagzeilen.

Aber auch Leipzig. Heute war das Thema Gegenstand eine Anhörung im Sächsischen Landtag.

„Ich kenne keine gewaltbereiten Fans“, sagt Bernd Heinen, Leitender Polizeidirektor aus NRW. „Es gibt entweder Fans oder Gewalttäter. Aber beides passt nicht zusammen.“

Heinen als einer von insgesamt 13 Rednern im Landtag ist gekommen, um über die Erfahrungen des Pilotprojektes zu berichten, das zur Zeit in NRW läuft: Deeskalation im Stadion durch defensive Polizeitaktik. Weniger Präsenz und Einsatzstunden der Polizei. Die Erfolge sind messbar.

Keine Gewalt, aber verboten: Dynamo-Fans zünden Bengalos im Block.
Keine Gewalt, aber verboten: Dynamo-Fans zünden Bengalos im Block.

Es sind ganz unterschiedliche Experten in den Landtag gekommen: Verteter von Fanprojekten, Sozialarbeiter, Wissenschaftler, Polizisten. Jeder hat 10 Minuten Redezeit.

Da gibt es schnell erstaunliche Näherungen, etwa, wenn Heinen auf positive Schilderungen aus dem Fanprojekt Chemnitz hinweist: „Hört sich ideal an. Wäre schön, wenn wir es überall so hätten.“

Zuvor hatte Nicole Gabiel vom Fanprojekt Chemnitz lobend den Austausch zwischen Polizei und Fans geschildert. Gabriel sprach vom „Chemnitzer Modell“, das allen weniger Konfliktfälle und der Polizei damit weniger Einsatzstunden beschert habe. Kostenersparnis laut Gabriel für den Steuerzahler: 1 Million Euro.

Gleichwohl reiche der finanzielle Anteil des Freistaates Sachsen nicht aus, wenn es um die Finanzierung von Fanprojekten in Chemnitz gehe.

Massives Polizeiaufgebot gehört zum Bild vieler Fußballspiele.
Massives Polizeiaufgebot gehört zum Bild vieler Fußballspiele.

Schließlich werde viel erreicht bei der Arbeit mit Jugendlichen durch Prävention. „Aber wir sind keine Feuerwehr“, umriss Gabriel die Grenzen der Arbeit. Ähnlich hatte sich zuvor Ronald Beć vom Fanprojekt Dresden geäußert.

Er beklagte mangelnde Zuwendungen des Freistaates, um – vorhandene – 150.000 Euro aus den Töpfen von DFB und DFL aufzustocken. So müssten die sechs wichtigsten Fanprojekte beim Fußball in Sachsen mit 287.000 Euro von DFB/DFL auskommen, obwohl daraus mehr als 480.000 Euro werden können, zöge der Freistaat mit.

„Das wäre ein wichtiger Beitrag zur Deeskalation.“ Das Wort Deeskalation überhaupt gehört zum festen Repertoire von Fan-Sozialarbeitern und Konfliktforschern, zeigte die Anhörung. Erst wenn die Polizei mehr deeskaliere könne auch Frieden einkehren, so der Tenor.

Das Spiel Erfurt II gegen Lok Leipzig wurde wegen Randalen abgebrochen.
Das Spiel Erfurt II gegen Lok Leipzig wurde wegen Randalen abgebrochen.

Dabei ist es statistisch gesehen in deutschen und sächsischen Stadien relativ ruhig. „Alle großen Fussballnationen schauen auf uns und wollen lernen“, sagte Michael Gabriel von der Koordinationsstelle Fanprojeke bei der Deutschen Sportjugend in Frankfurt am Main.

„Denn in unseren Stadien herrscht eine hohe Sicherheitsatmosphäre, es wird guter Fußball gespielt, es gibt Freiräume für Fankultur.“ Tatsächlich sollen sich die Besucher in deutschen Fußballstadien zu 98% sicher fühlen, hieß es. Pro Jahr sollen aktuell bundesweit übrigens 11 Millionen Euro in Fanprojekte fließen.

Trotzdem fühlen sich viele Fans missverstanden oder gar unterdrückt. Repression hieß das zweite Lieblingswort der Redner im Landtag. Viele Fans würden sich zum Beispiel permanent verdächtigt fühlen, führte Beć zum Beispiel aus. Gerade Polizisten in voller Montur wirkten bedrohlich. Und solches Auftreten sei der eigentliche Grund für Gewalt.

Beim Spiel zwischen FC Hansa Rostock und SG Dynamo Dresden in DKB Arena Rostock am 29. November 2014 werden Polizisten von beiden Fanparteien mit Leuchtraketen beworfen.
Beim Spiel zwischen FC Hansa Rostock und SG Dynamo Dresden in DKB Arena Rostock am 29. November 2014 werden Polizisten von beiden Fanparteien mit Leuchtraketen beworfen.

„Die Stimmung kippt, wenn polizeiliches Handeln als nicht mehr angemessen wahrgenommen wird.“ Überhaupt: „Wir beobachten: Es gibt immer mehr eine gefühlte Repression durch die Polizei.“

So würden schon vorher Sicherheitsaufschläge auf Tickets verlangt. Es gebe „Betretungsverbote“ für Stadien. Einzelne Fans würden gar Meldeauflagen unterliegen. Es sei kein Wunder, wenn Fans als „Reaktion“ darauf „rüsten“ würden.

Noch deutlicher benannte Sarah Köhler, Leiterin des Fanprojektes Leipzig, die „Schuld“ an der Situation in den Stadien. „Trotz zuletzt überwiegend guter Erfahrungen – die Polizei hat Vorurteile und Unkenntnis.

Die setzen sogar Hooligans mit Ultras gleich. Das ist nicht gerade beruhigend.“ Ihr Lösungsvorschlag: Ein eigener Kurs „Fußballfans erkennen und verstehen“ in der Polizeiausbildung.

Fotos: Ove Landgraf/Picture Point/Worbser Sportfotografie/Dennis Hetzschold/Robert Michael

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