MP Kretschmer zeichnet Sanierung für Burg Hohnstein ab

Hohnstein - Das Dach, die Fenster, Elektrik und Heizanlage: alles ziemlich marode auf der Burg Hohnstein. Mit Sachsens Ministerpräsidenten Michael Kretschmer (44, CDU) kommt nun aber die große Hoffnung auf die Komplettsanierung.

Landrat Michael Geissler (59, CDU, vorn, links) Hohnsteins Bürgermeister Daniel Brade (38, SPD, vorn, Mitte), Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (44, CDU, hinten, Mitte) und andere Vertreter unterzeichneten die Absichtserklärung.
Landrat Michael Geissler (59, CDU, vorn, links) Hohnsteins Bürgermeister Daniel Brade (38, SPD, vorn, Mitte), Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (44, CDU, hinten, Mitte) und andere Vertreter unterzeichneten die Absichtserklärung.  © Petra Hornig

Kretschmer unterzeichnete am Sonntag mit anderen Verantwortlichen eine Absichtserklärung zur Sanierung der Burganlage.

"Die Modernisierung soll nach letzten Schätzungen 5,6 Millionen Euro kosten. 1,5 Millionen Euro hat der Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge als Eigenanteil zur Verfügung gestellt", sagt André Häntzschel (50), Geschäftsführer der Burg-Betriebsgesellschaft. "Der Rest soll vom Freistaat kommen."

Der Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge als bisheriger Eigentümer hatte bereits im Frühjahr beschlossen, die Burg an die Stadt Hohnstein verkaufen zu wollen. Der Stadt selbst fehlt für die komplette Sanierung allerdings das Geld.

Mit der Zusage vom Ministerpräsidenten und damit auch der Aussicht auf Fördermittel vom Freistaat Sachsen soll die touristische Hauptattraktion der Stadt erhalten bleiben.

Die Burg Hohnstein wurde vermutlich im 12. Jahrhundert errichtet. Derzeit wartet das Gemäuer auf seine dringend notwendige Sanierung.
Die Burg Hohnstein wurde vermutlich im 12. Jahrhundert errichtet. Derzeit wartet das Gemäuer auf seine dringend notwendige Sanierung.  © Petra Hornig

Titelfoto: Petra Hornig

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