OB-Rennen von Meißen: Einer ist schon raus!

Meißen - Noch ist das Rennen für Frank Richter (58, parteilos) nicht gewonnen. Trotz seines Wahlsiegs muss der OB-Kandidat am 23. September zeigen, ob er wirklich die Mehrheit der Wähler vereint und damit legitimer Oberbürgermeister von Meißen wird.

Die Kontrahenten Richter (r.) und Raschke auf ihren Wahlplakaten.
Die Kontrahenten Richter (r.) und Raschke auf ihren Wahlplakaten.  © Eric Münch

Einen Konkurrenten weniger hat er schon: Der Kandidat der Sächsischen Volkspartei, Heiko Lorenz (47), zieht zurück, will seiner Klientel keine Wahlempfehlung aussprechen.

Lorenz holte für seine rechte Partei 2,2 Prozent. Am Ball bleibt AfD-Mann Joachim Keiler (59), der 13,7 Prozent holte.

Er kritisierte eine Wahlumfrage, die Keiler bei 2,5 Prozent gesehen hatte: "Nun wird es interessant zu sehen, wo ich und die AfD ohne mediale Beeinflussung in der Wählergunst stehen."

Unklar ist noch das Verhalten von Martin Bahrmann (31, FDP, 14,9%). Er wolle zunächst mit Richter und dem Zweitplatzierten, OB Olaf Raschke (55, parteilos, 32,5%), sowie der FDP sprechen und sich dann eine Meinung bilden, ob er weitermacht oder ob er zurückzieht und eine Empfehlung gibt.

Richter (36,7%) sprach am gestrigen Montagabend mit seinen Leuten und will noch zulegen.


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