Es wird stürmisch. Tief Renate bringt Böen bis 100 km/h!

Vorsicht an alle Schwimmer! An der Ostsee ist hoher Wellengang zu erwarten.
Vorsicht an alle Schwimmer! An der Ostsee ist hoher Wellengang zu erwarten.

Wiesbaden - Noch genau vor einem Jahr gab es in Deutschland Spitzenwerte von 40,3 Grad. Aktuell fühlt es sich eher nach Herbst an. Laut Diplom-Meteorologe Dominik Jung vom Wetterportal wetter.net droht an Nord- und Ostsee sogar ein heftiger Sturm.

Am 5. Juli 2015 wurde in Bayern (Kitzingen) mit 40,3 Grad die bisher höchste Temperatur in Deutschland gemessen. 2016 hat der Juli einen Kaltstart hingelegt.

Nach den ersten vier Tagen ist der Monat bereits rund 1,5 Grad kälter als in den vergangenen 30 Jahren.

Ab Dienstagnachmittag zieht das Tief Renate Richtung Deutschland. Zunächst bringt es dem Nordwesten Sturmböen bis 80 km/h, am Mittwochvormittag sind dann an der Ostsee sogar Böen bis 100 km/h möglich.

"Renate" kann mit Sturmböen im Nordwesten und später im Nordosten für Schäden sorgen.

Direkt an der Ostsee sind am Mittwochmorgen schwere Sturmböen bis 100 km/h nicht ausgeschlossen. Das entspricht der Windstärke 10. Wer also gerade Urlaub an der Ostsee macht, sollte aufgrund des hohen Wellenganges das Wasser meiden.

Auch Sachsen verschont Renate nicht! Ausläufer des Tiefs bringen am Abend und in der Nacht zum Mittwoch Windböen bis 60 km/h, am Mittwoch stürmische Böen bis 75 km/h und auf dem Fichtelberg Sturmböen bis 85 km/h.

Update, 12:44 Uhr: Das Wetterzentrum Zwickauer Land warnt vor starken Gewittern am Dienstag im Kreis Zwickau-Bergland. Die Gewitter ziehen von Westen her auf und bringen Sturmböen mit Geschwindigkeiten um 75 Kilometer die Stunde (Stärke 9) mit. Dazu kann es zu Starkregen mit 15 Litern pro Quadratmeter kommen. Auch in anderen Regionen Sachsens kann es laut Deutschem Wetterdienst in den nächsten Stunden ungemütlich werden.

Fotos: imago / Ralph Peters, Rolf Zöllner


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