Jeder zwölfte Sachse arbeitet in einem anderen Bundesland

Sachsen - Jeder zwölfte Sachse verdient seinen Lebensunterhalt außerhalb des Landes. Das geht aus der aktuellen Pendler-Statistik hervor.

Verstopfte Autobahnen - die wohl nervigste Begleiterscheinung für Berufspendler.
Verstopfte Autobahnen - die wohl nervigste Begleiterscheinung für Berufspendler.  © Jan Woitas/dpa

Demnach fahren immer mehr Sachsen zum Arbeiten in ein anderes Bundesland - nunmehr fast 139. 000 Menschen. Laut Arbeitsagentur sind das rund 1,6 Prozent mehr als ein Jahr zuvor.

Und wo verdienen die Sachsen hauptsächlich ihre Brötchen? Knapp 26 .500 pilgern zum Arbeiten nach Bayern, 24 .000 zieht es täglich nach Sachsen-Anhalt, 17 .000 pendeln nach Thüringen und 16. 000 haben einen Job in Brandenburg.

Doch auch die Zahl der Pendler nach Sachsen ist angewachsen. Knapp 120 .000 Menschen kommen laut Statistik aus anderen Bundesländern zum Arbeiten in den Freistaat. Dies ist ein Zuwachs von 4,6 Prozent. Die meisten kommen aus den benachbarten Bundesländern.

Herkunfts- und Zielregionen der sächsischen Ein- und Auspendler (Stand: Juni 2017)
Herkunfts- und Zielregionen der sächsischen Ein- und Auspendler (Stand: Juni 2017)  © Bundesagentur für Arbeit Regionaldirektion Sachsen

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